Weiter zum Inhalt
Abo
Werbung
Werbung
Werbung
Werbung
  1. Start
  2. /
  3. MotoGP
  4. /
  5. Moto3
  6. /
  7. News
Werbung
Rupert Hollaus: Österreichs einziger Solo-Weltmeister
Rupert Hollaus ist wenige Wochen nach seinem 125-ccm-WM-Titelgewinn mit 23 Jahren in Monza verunglückt. Er wäre heute 90 Jahre alt geworden.
Moto3
Im Artikel erwähnt

Werbung
Werbung
Nachdem Deutschland als Beginner und Verlierer des Zweiten Weltkriegs von den ersten drei Jahren der 1949 von der FIM ins Leben gerufenen Motorrad-Weltmeisterschaft ausgeschlossen war, trat 1953 NSU in den damals kleinsten Hubraumklassen bis 125 und 250 ccm einen Siegeszug an. Der Augsburger Werner Haas gewann in jenem Jahr mit drei von sechs und zwei von sieben Saisonsiegen beide Weltmeistertitel.
Werbung
Werbung
Auch 1954 standen die Achtel- bzw. Viertelliterklasse ganz im Zeichen des Neckarsulmer Motorrad-Herstellers, wobei in der 125-ccm-Klasse der Österreicher Rupert Hollaus den Titel mit der Rennfox holte und bei den 250ern hinter Werner Haas mit einer Rennmax Vize wurde. Während Haas in der 250-ccm-Klasse von Sieg zu Sieg eilte, gewann Hollaus die ersten vier Saisonrennen bei den 125ern. Den ersten Sieg sicherte er sich bei der TT auf der Insel Man, danach gewann er den Ulster Grand Prix in Belfast sowie in Assen. Die vierte Station der Achtelliterklasse, die sechste insgesamt (damals rochierten die einzelnen Klassen), war das Heimrennen für NSU auf der Solitude bei Stuttgart. An jenem 25. Juli gewann Rupert Hollaus erneut und machte damit seinen Titelgewinn vorzeitig perfekt. Zwei weitere Rennen standen zwar für die 125er noch auf dem Programm, doch da nur die vier besten Ergebnisse eines Fahrers in jenem Jahr in Wertung kamen, war dem Maximum-Sieger der Titel nicht mehr zu nehmen.
Werbung
Werbung
Ebenso lief es bei Werner Haas in der 250-ccm-Klasse, der nach seinen Siegen in Reims, auf der Insel Man, in Dundrod/Belfast und in Assen sogar schon vor dem Solitude-Rennen als Weltmeister feststand, bei diesem dennoch antrat und erneut gewann. Beim nächsten WM-Lauf auf dem Bremgartenkurs bei Bern, bei dem auch die 250-ccm-Klasse ausgeschrieben war, gewann Rupert Hollaus seinen einzigen Grand Prix in der Viertelliterklasse.
Selbstverständlich zog der NSU-Rennstall nach einigen nicht zur WM zählenden Rennen weiter nach Monza. Keine sieben Wochen, nachdem Hollaus seinen WM-Titel auf der Solitude dingfest gemacht hatte und nur sieben Tage nach seinem 23. Geburtstag stürzte er am zweiten Trainingstag Samstagfrüh auf der ultraschnellen Monza-Strecke und erlag nur wenige Stunden später seinen schweren Kopfverletzungen.
Geboren wurde Rupert Hollaus am 4. September 1931 in Traisen bei St. Pölten in Niederösterreich. Dort betrieb sein Vater eine Motorrad-Werkstatt, sodass der junge Rupert schnell vom Rennsportvirus befallen wurde. Mit 18 Jahren begann er seine Rennfahrerlaufbahn und tingelte, wie damals nicht unüblich, zunächst als Privatfahrer mit drei Motorrädern, einer 125er-Mondial, einer 250er-Moto-Guzzi und einer 350er-Norton, von Rennen zu Rennen. Dabei blieb sei Talent auch den Verantwortlichen bei NSU nicht verborgen.
Werbung
Werbung
Beim Saisonfinale 1953 auf dem Montjuich-Kurs in Barcelona setzten sie Hollaus in einer Art Testrennen schon mal auf ihre 125er-Rennfox. Der Österreicher bedankte sich mit Platz 3 als bester NSU-Fahrer – noch vor Wolfgang Brandt. Gleichzeitig empfahl er sich für einen Werksvertrag für die Saison 1954 und bildete zusammen mit Werner Haas, Hans Baltisberger und H. P. Müller ein schlagkräftiges Quartett. Bis zu jenem 11. September 1954, als seine kurze und steile Karriere auf tragische Art und Weise endete. Bis heute ist Rupert Hollaus der einzige österreichische Solo-Motorrad-Weltmeister im Straßenrennsport.
Schon gesehen?
Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach
Weiterlesen

Themen
  • Moto3
WM-StandVoller Stand
  1. Fahrer
  2. Teams
  3. Konstrukteure
202520242023
Pos
Fahrer
Punkte
1
José Antonio Rueda
365
2
Angel Piqueras
281
3
Maximo Quiles
274
4
Alvaro Carpe
215
5
David Muñoz
197
6
Joel Kelso
193
7
Adrián Fernández
179
8
Taiyo Furusato
172
9
Ryusei Yamanaka
136
10
Valentin Perrone
134
Mehr laden
EventsAlle Moto3 Events
  • Vergangen
    Portuguese Grand Prix
    Algarve International Circuit, Portugal
    07. - 09.11.2025
    Zum Event
  • Vergangen
    Valencia Grand Prix
    Circuit Ricardo Tormo, Spanien
    14. - 16.11.2025
    Zum Event
  • Demnächst
    Thailand Grand Prix
    Buriram International Circuit, Thailand
    27.02. - 01.03.2026
    Zum Event
  • Brazilian Grand Prix
    Autódromo Internacional Ayrton Senna , Brasilien
    20. - 22.03.2026
    Zum Event
  • Grand Prix of The Americas
    Circuit of the Americas, USA
    27. - 29.03.2026
    Zum Event
  1. Vergangen
    Portuguese Grand Prix
    Algarve International Circuit, Portugal
    07. - 09.11.2025
    Zum Event
  2. Vergangen
    Valencia Grand Prix
    Circuit Ricardo Tormo, Spanien
    14. - 16.11.2025
    Zum Event
  3. Demnächst
    Thailand Grand Prix
    Buriram International Circuit, Thailand
    27.02. - 01.03.2026
    Zum Event
  4. Brazilian Grand Prix
    Autódromo Internacional Ayrton Senna , Brasilien
    20. - 22.03.2026
    Zum Event
  5. Grand Prix of The Americas
    Circuit of the Americas, USA
    27. - 29.03.2026
    Zum Event
MotoGP NewsAlle News
    Speedweek.com - Der beste Motorsport im Netz
    Die aktuellsten News rund um die Uhr, von Experten analysiert und kommentiert und exklusive Einblicke hinter die Kulissen. Hier schreiben Fans für Fans.
    Berichte & Analysen
    Redaktion
    Serien