Yamaha steht vor Einigung mit neuem Kundenteam

KTM GP Academy: Zurutuza muss bis April warten

Von Mario Furli
Um den KTM-Nachwuchs in den Klassen Moto3 und Moto2 kümmert sich bekanntlich Meistermachen Aki Ajo. 2024 setzt das Red Bull KTM Ajo Team wieder auf einen Mix aus Erfahrung und Rookies.

«In diesem Jahr gibt es viele Neuentwicklungen: eine komplett neue KTM RC4 in der Moto3, neue WP-Federelemente in der Moto2 und natürlich auch für beide Klassen einen neuen Reifenlieferanten. All diese Neuerungen machen es zu einem sehr interessanten und herausfordernden Jahr», schickte Teamchef Aki Ajo voraus. «Wir werden in beiden Klassen wieder eine Kombination aus Erfahrung und jungen Talenten haben. José Antonio Rueda hat gezeigt, dass er einer der Top-Fahrer in der Moto3 sein wird, und wir sind sehr stolz zu sehen, wie sehr er sich seit dem letzten Jahr verbessert hat. Xabi Zurutuza wird unser Rookie sein, aber er hat auch schone eine gute Pace gezeigt und sich gut ins Team eingelebt. In der Moto2 haben wir ein dynamisches Duo mit dem erfahrenen Celestino Vietti und dem starken Rookie Deniz Öncü.»

Mit der Bestzeit beim Jerez-Test unterstrich der 18-jährige Rueda, Red Bull Rookies Cup-Champion von 2022, dass er in seiner zweiten GP-Saison zum Kreis der Moto3-Sieganwärter zählen dürfte. «Wir haben in dieser Vorsaison sehr gut gearbeitet, ich fühle mich wohl mit dem Motorrad. KTM hat mit den Neuheiten einen sehr guten Job gemacht, ich glaube, dass wir in diesem Jahr sehr konkurrenzfähig sein können», zeigte sich Rueda optimistisch.

Als sein neuer Teamkollege wurde Xabi Zurutuza verpflichtet, der zweifache JuniorGP-Sieger von 2023 erreicht das GP-Mindestalter von 18 Jahren allerdings erst am 7. April und wird deshalb sein Renndebüt erst beim «Red Bull Grand Prix of the Americas» geben. In Doha und Portimão ersetzt ihn Vicente Perez. «Meine Vorsaison wird etwas lang», schmunzelte der WM-Neuling. «Ich passe mich aber gut an das Team und die Arbeitsweise an und will das Beste aus diesem Jahr herausholen.»

In der Moto2-Klasse ist Celestino Vietti der erfahrende Neuzugang, immerhin gewann der 22-jährige Italiener bereits vier Grands Prix in der zweithöchsten Kategorie. «Ich freue mich sehr, ein Teil dieses Teams und dieser Crew zu sein und bin richtig motiviert, die bestmögliche Saison zu zeigen», kündigte der Rossi-Schüler an.

An seiner Seite fährt der 20-jährige Klassen-Neuling Deniz Öncü, der innerhalb der Ajo-Struktur aus der Moto3 in die Moto2 befördert wurde. «Die neue Kategorie ist eine neue Herausforderung für mich, aber ich glaube, mit etwas Zeit, um mich anzupassen, werden wir im Kampf um die Top-Platzierungen mitmischen.»

Pit Beirer, KTM-Motorsport-Direktor betonte, wie wichtig die Arbeit von Aki Ajo für das gesamte Road-Racing-Programm der Österreicher sei. Das Red Bull KTM Ajo Team gewann in den vergangenen Jahren drei Mal in Folge den Moto2-Fahrer-Titel (2021 durch Remy Gardner, 2022 durch Augusto Fernández und 2023 durch Pedro Acosta), dazu steuerte Acosta 2021 einen Moto3-Titel zur Erfolgsbilanz von Ajo bei.

«Seine Bilanz in der Moto3 und Moto2 ist phänomenal, deshalb sind wir sehr gespannt zu sehen, was mit diesen vier Jungs 2024 passieren wird. Xabi und Deniz werden viel lernen müssen, aber wir kennen ihre Fähigkeiten als Rennfahrer und wissen, wie viel Energie sie haben. José und Celestino wollen in puncto Ergebnisse und Performance den nächsten Level erreichen und diese Ziele sind absolut in Reichweite», ist Beirer überzeugt.

Moto3-Test Jerez, kombinierte Zeiten, Freitag (1.3.):

1. Rueda, KTM, 1:43,276 min
2. Alonso, CFMOTO, + 0,233 sec
3. Ortolá, KTM, + 0,334
4. Yamanaka, KTM, + 0,352
5. Holgado, GASGAS, + 0,593
6. Veijer, Husqvarna, + 0,914
7. Nepa, KTM, + 1,133
8. Lunetta, Honda, + 1,298
9. Adrián Fernández, Honda, + 1,308
10. Almansa, Honda, + 1,448
11. Roulstone, GASGAS, + 1,559
12. Ogden, Honda, + 1,593
13. Farioli, Honda, + 1,608
14. Bertelle, Honda, + 1,619
15. Suzuki, Husqvarna, + 1,796

Ferner:
21. Zurutuza, KTM, + 2,037
24. Dettwiler, KTM, + 3,449

Moto2-Test Jerez, kombinierte Zeiten, Freitag (1.3.):

1. Aldeguer, Boscoscuro, 1:40,307 min
2. Roberts, Kalex, + 0,044 sec
3. Gonzalez, Kalex, + 0,078
4. Arbolino, Kalex, + 0,130
5. Canet, Kalex, + 0,134
6. Chantra, Kalex, + 0,191
7. Ramirez, Kalex, + 0,200
8. Lopez, Boscoscuro, + 0,312
9. v/d Goorbergh, Kalex, + 0,355
10. Ogura, Boscoscuro, + 0,371
11. Vietti, Kalex, + 0,494
12. Dixon, Kalex, + 0,565
13. Garcia, Boscoscuro, + 0,646
14. Bendsneyder, Kalex, + 0,707
15. Alcoba, Kalex, + 0,813
16. Arenas, Kalex, + 0,826
17. Baltus, Kalex, + 0,830
18. Deniz Öncü, Kalex, + 0,854
19. Guevara, Kalex, + 1,006
20. Salac, Kalex, + 1,018
21. Agius, Kalex, + 1,101
22. Moreira, Kalex, + 1,158
23. Foggia, Kalex, + 1,199
24. Escrig, Forward, + 1,344
25. Darryn Binder, Kalex, + 1,464
26. Masia, Kalex, + 1,494
27. Sasaki, Kalex, + 1,769
28. Cardelús, Kalex, + 1,798
29. Artigas, Forward, + 3,739

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