Spanische Meisterschaft schon immer WM-Sprungbrett

Von Sharleena Wirsing
Moto3
Die heutigen MotoGP-Stars Dani Pedrosa, Jorge Lorenzo, Marc Márquez und Stefan Bradl nutzen die Spanische Meisterschaft als Sprungbrett in die Motorradweltmeisterschaft.

Während der Generalversammlung der FIM wurde beschlossen, dass die Moto3-Kategorie ab 2015 «FIM CEV Repsol Moto3TM Junior World Championship» heißten wird und somit auch offiziell die Junioren-Weltmeisterschaft ist. Die Klassen Moto2 und Superbike werden zur Europameisterschaft.

Die Podien der MotoGP-WM sind meist gut mit ehemaligen Fahrern aus der Spanischen Motorradmeisterschaft (CEV) besetzt. Die MotoGP-Piloten Pol Espargaró, Maverick Viñales und Moto2-Pilot Alex Rins waren die CEV-125-Sieger der Jahre 2006, 2010 und 2011. Auch Luis Salom gewann 2008, vor seiner Zeit in der Moto3-WM, zwei Rennen der Spanischen Meisterschaft.

Moto2-Weltmeister Esteve Rabat gewann zwei CEV-Rennen. Scott Redding, der 2015 mit einer Factory-Honda für MarcVDS in der Königsklasse antritt, war 2007 CEV-Vize-Meister. Den Titel im Jahr 2007 schnappte der deutsche MotoGP-Pilot Stefan Bradl, der damals eine Aprilia für das Blusens Team pilotierte, dem Briten vor der Nase weg.

Der zweifache MotoGP-Weltmeister Marc Márquez gewann das CEV-Rennen in Jerez, als er erst 14 Jahre alt war und somit an der unteren Altersgrenze lag. Auch Dani Pedrosa und Jorge Lorenzo ließen die Konkurrenz in der Spanischen Meisterschaft hinter sich.

Auch die deutschen Moto2-Fahrer Jonas Folger und Marcel Schrötter traten in der Spanischen Meisterschaft an. Folger schnappte sich 2006 den dritten Gesamtrang hinter den heutigen Weltmeistern Pol Espargaró und Esteve Rabat. 2008 kam Marcel Schrötter als Deutscher Meister für nur ein CEV-Rennen nach Spanien und siegte!

2015 steigt der zweifache CEV-Moto3-Champion Fabio Quartararo in die Weltmeisterschaft auf. Er wird bereits als neuer Stern am MotoGP-Himmel gesehen. Mit ihm kommen auch seine Moto3-Kollegen Maria Herrera, Gabriel Rodrigo, Jorge Navarro, Andrea Migno und Hiroki Ono zu den besten der Welt.

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