Sieger Joan Mir: «Widme Triumph Luis Salom»

Von Sharleena Wirsing
Moto3
Spielberg: Die Moto3-Klasse lieferte wie immer ein spannendes Rennen

Spielberg: Die Moto3-Klasse lieferte wie immer ein spannendes Rennen

Beim Moto3-Rennen auf dem Red Bull Ring feierte Joan Mir seinen ersten GP-Sieg, auch KTM-Star Brad Binder und Honda-Pilot Enea Bastianini standen auf dem Podest. Hier die Stimmen der Top-3.

«Es war ein sehr schwieriges Rennen, aber es war ein fantastisches Wochenende für mich», freute sich der 18-jährige Spanier Joan Mir aus dem Leopard-Team über den ersten Sieg seiner GP-Karriere. «Ich will meinen Sieg Luis Salom widmen, bisher hatte ich nicht die Möglichkeit dazu, deshalb ist dies ein sehr guter Moment.»

«Es war mein erstes Rennen, bei dem ich an der Spitze gegen die Top-Piloten kämpfte. Während des Wochenendes haben wir im Team sehr gut gearbeitet. Ich will dem Team danken. Für einen Rookie ist es unglaublich, seine erste Pole und den ersten Sieg an einem Wochenende einzufahren», schwärmte Mir.

WM-Leader Brad Binder konnte seinen Vorsprung auf den gestürzten Jorge Navarro auf 67 Punkte ausbauen. «Wir konnten schon sechs oder sieben Runden vor Schluss sehen, dass Joan sehr, sehr stark ist. Jedes Mal, wenn ich ihn überholte, konnte er zurückschlagen. Schon im Qualifying hatte er eine wirklich gute Pace. Ich ging das Rennen so an, als würden wir die Saison in Katar neu beginnen. Ich tat mein Bestes. Leider reichte es nicht für den Sieg, aber Gratulation an Joan. Und ich entschuldige mich bei Bastianini, weil ich ein wirklich hartes Manöver gegen ihn ritt. Aber es war die letzte Runde. Ich hatte am Morgen schon ein sehr seltsames Problem, denn wenn ich bei niedriger Drehzahl das Gas schnell aufzog, dauerte es einen Moment, bis der Schub einsetzte. Im Rennen war es ab der ersten Runde dasselbe. Ich brauchte etwa fünf Runden, bis ich verstanden hatte, was passiert. Wenn ich etwas langsamer ans Gas ging, war es nicht so schlimm. Deshalb konnte ich das später besser managen.»

Enea Bastianini aus dem Gresini-Team war nach Platz 3 etwas enttäuscht. «Ich hatte ein gutes Level, obwohl Honda auf dieser Strecke Probleme in den Bremszonen hatte. Mein Gefühl für das Bike war aber sehr gut, ich konnte härter bremsen als Samstag und Freitag.»

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