MX-Rückblick 2015-11: US-Piloten auf Europa-Tour

Von Thoralf Abgarjan
Motocross
November 2015: Im Schatten der Terroranschläge von Paris findet zum zweiten Mal in Folge das Bercy-Supercross in Lille statt. Für Superstar James Stewart wird die Europa-Tour zum Desaster.

Anfang November wird die 'Off-Season' in Sofia eröffnet. Einige US-amerikanische Supercross-Hochkaräter finden den Weg in die europäischen Supercross-Hallen. Justin Brayton, Malcolm Stewart und Weston Peick sind die prominentesten Starter. Unter Ihnen ein Deutscher: Brian Hsu schlägt sich in Sofia auf den Rängen 5 und 7 beachtlich und Justin Brayton wird 'König von Sofia'.

Auch in Genua glänzt Hsu mit dem Sieg in der 'Lites'-Klasse, während Justin Brayton das Superfinale gewinnt.

Lille im Schatten der Terroranschläge von Paris

Das europäische Supercross-Highlight findet in Frankreich zum zweiten Mal in Folge nicht in Paris-Bercy, sondern im nördlich der französischen Hauptstadt gelegenen Lille statt. Doch der Schock über die Terroranschläge von Paris wirft einen dunklen Schatten über das Rennen, zu dem sich Superstar James Stewart angemeldet hat.

Lille: Aus für James Stewart

James kollidiert im Samstagsfinale ausgerechnet mit seinem jüngeren Bruder Malcolm und verletzt sich am rechten Fuß, was das Ende seiner Europa-Tour bedeutet.

Christophe Pourcel (Husqvarna) gewinnt das Rennen am Sonntag, doch Weston Peick wird 'König von Lille'.

Hsu auch in Lille stark

In der SX2-Klasse glänzt Brian Hsu erneut und steht mit Rang 3 auf dem Podium von Lille. SPEEDWEEK.com kommentiert seine Leistung mit den Worten: «Hsu fand beim bedeutendsten europäischen Event seinen Rhythmus, ließ sich auf keine unnötigen Scharmützel ein und zeigte taktisch hervorragend eingefädelte Überholmanöver, die am Ende des ersten SX2-Main-Events mit Platz 2 und schließlich mit Gesamtrang 3 honoriert wurden.»

MX2-Weltmeister wechselt in die MXGP-Klasse

Überraschend teilt MX2-Weltmeister Tim Gajser Ende November mit, dass er kommende Saison in die Klasse MXGP wechseln wird.

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