Alex Rins (Suzuki): «MotoGP bedeutet mehr Druck»

Von Jordi Gutiérrez
MotoGP
Alex Rins

Alex Rins

Alex Rins sprach über die neuen Chassis von Suzuki und den Motor für 2018. Zudem ging er auf die Veränderungen ein, die ein Aufstieg in die MotoGP-Klasse mit sich bringt.

Die Suzuki-Piloten Andrea Iannone und Alex Rins arbeiteten beim MotoGP-Test in Jerez weiter an Chassis und Motor für 2018. Dabei wurden sie von Testfahrer Sylvain Guintoli unterstützt. In der kombinierten Zeitenliste landete Iannone auf dem vierten Rang mit 0,3 sec Rückstand, Rins erreichte Platz 6 und büßte 0,6 sec ein.

«Ich bin sehr zufrieden mit diesem letzten Test. Am zweiten Tag konzentrierte ich mich besonders auf die Arbeit mit dem neuen Motor. Es ist noch nicht die endgültige Version des 2018-Motors, aber ein Entwicklungsschritt. Zu Beginn war es schwierig, konstant zu sein. Doch am Ende gelang es mir, mit gebrauchten Reifen schnell und vor allem beständig zu sein. Das machte mich sehr happy, denn diese zwei Tage waren wirklich produktiv. Wir testeten mehrere Chassis und den Motor. So sammelten wir sehr wichtige Informationen für das Werk in Japan. Wir haben uns gut geschlagen», lobte Rins.

Welches der Chassis funktionierte am besten? «Wir haben die neuen Chassis getrennt vom neuen Motor getestet. «Den neuen Motor mag ich sehr. Für Sepang bekommen wir dann eine Kombination. Das Chassis vom Valencia-Test haben wir bereits gemeinsam mit dem Motor getestet. Der Motor hat mehr Power. Mehr darf ich nicht verraten», lachte der Spanier. «Ich freue mich über die zusätzliche Power. Nun fühle ich mich sehr gut auf dem Bike und habe Spaß.»

Wie groß sind deine Fortschritte seit dem letzten Jahr? «Es ist ein riesiger Unterschied, denn ich habe nun viel mehr Erfahrung. Das Bike und das Team geben mir hundert Prozent Vertrauen. Das ist sehr wichtig, um schnell zu sein. Das Leben ändert sich als MotoGP-Pilot. Die kleinen Klassen sind sehr gut, aber die MotoGP ist anders. Mehr Menschen und mehr Druck in der Box und durch die Japaner. Doch ich komme gut damit zurecht. Das ist kein Problem.»

Zum Superprestigio Dirt Track in Barcelona wird Rins in diesem Jahr nicht antreten. «Nein, denn an diesem Abend ist das Dinner mit meinem Fanclub. Ich mache im Dezember erst einmal Urlaub, um abschalten zu können. Danach bereite ich mich auf die Saison 2018 vor.»

Die kombinierte MotoGP-Zeitenliste aus Jerez:

1. Andrea Dovizioso (I), Ducati, 1:37,663 min
2. Cal Crutchlow (GB), Honda, +0,155 sec
3. Jorge Lorenzo (E), Ducati, +0,258
4. Andrea Iannone (I), Suzuki, +0,367
5. Pol Espargaró (E), KTM, +0,567
6. Alex Rins (E), Suzuki, +0,644
7. Tito Rabat (E), Ducati, +0,725
8. Danilo Petrucci (I), Ducati, +0,944
9. Bradley Smith (GB), KTM, +1,058
10. Scott Redding (GB), Aprilia, +1,115
11. Jack Miller (AUS), Ducati, +1,213
12. Franco Morbidelli (I), Honda, 1,260
13. Takaaki Nakagami (J), Honda, +1,329
14. Eugene Laverty (NIR), Aprilia, +1,823
15. Alex Márquez (E), Honda, +2,119
16. Xavier Simeon (B), Ducati, +2,669
17. Takumi Takahashi (J), Honda, 3,459

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