Danilo Petrucci (Ducati): «Es ist keine Revolution»

Von Waldemar Da Rin
MotoGP
Danilo Petrucci auf der Werks-Ducati

Danilo Petrucci auf der Werks-Ducati

Danilo Petrucci beendete den ersten MotoGP-Testtag in Valencia auf Rang 9. Das Gefühl mit der neuen Werks-Ducati scheint zu stimmen: «Das Motorrad gefällt mir», so der Italiener.

Danilo Petrucci spulte am ersten Tag der Testfahrten in Valencia 43 Runden ab: «Wir konnten noch nicht viele Dinge probieren. Wir haben mit meinem Motorrad aus der Saison 2018 angefangen und sind dann auf das neue Bike umgestiegen. Mir hat es gefallen. Es ist keine Revolution, es ist eine Entwicklung, die aber keine negativen Punkte aufweist, was für den ersten Tag nicht schlecht ist», fasste er zusammen.

«Beim Fahren gibt es kleine Unterschiede, unter anderem die Stabilität beim Kurvenausgang. Es sieht so aus, als wäre das Motorrad stabiler, das hilft, vor allem mir, weil ich den Hinterreifen sehr in Anspruch nehme. Auch beim Anbremsen wirkt es stabiler», schilderte er seine ersten Eindrücke von der neuen Werksmaschine.

Im Gegensatz zu Jack Miller, bis vor kurzem noch Teamkollege von Petrucci bei Pramac Ducati, fand der Italiener nicht, dass das Motorrad sich komplett neu anfühle. «Es ging alles etwas leichter, aber was zählt, ist eine Zeit zu fahren und das kommt oft nicht instinktiv. Heute in den letzten Runden habe ich mich wirklich gut gefühlt. Dieses Motorrad gefällt mir. Wir haben nur kleine Anpassungen gemacht. Leider haben wir nicht viel probiert, wir haben tatsächlich noch nicht wirklich angefangen, am neuen Motorrad zu arbeiten. Es gäbe Potential.»

«Petrux» ist sich auch nicht sicher, ob er schon mit der endgültigen GP19 unterwegs war: «Ich weiß nicht, was Michele [Pirro] testet. Wir haben eine Version 2019, von der ich nicht weiß, ob es die definitive ist. Aber als Basis funktioniert sie.»

Mit einer Rundenzeit von 1:32,100 min lag der 28-jährige Ducati-Werksfahrer am Ende des Tages auf Platz 9. Sein Rückstand auf die Tagesbestzeit von Maverick Viñales betrug 0,684 sec.

«Auf einer Strecke wie Valencia ist es immer sehr schwierig, einen Unterschied in den Zeiten zu sehen. Es folgt eine Kurve auf die andere und 14 perfekte Kurven zu fahren ist nie einfach, vor allem nicht in den Tests. Aber ich habe gesehen, dass die Zeiten, obwohl ich auf der Suche nach dem Limit des Bikes war, kontinuierlich da waren. Das hat mir gefallen.»

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