Aleix Espargaró (P10): «Power ist gleich wie 2019»

Von Johannes Orasche
MotoGP
Aleix Espargaró beim Verlassen der Box in Doha

Aleix Espargaró beim Verlassen der Box in Doha

Aprilia-Werksfahrer Aleix Espargaro wetzte zu Beginn des dreitägigen MotoGP-Tests in Doha auf Platz 10 und war aber nachdenklich wegen des geänderten Fahrverhaltens der brandneuen RS-GP20.

Aleix Espargarós schnellste Rundenzeit am Samstag auf dem Losail Circuit brachte den Aprilia-Star auf Platz 10 der Tabelle. Für den 30 Jahre alten Katalanen war das aber nicht das große Thema. Mehr beschäftigte ihn das Fahrverhalten bei unterschiedlichen Temperaturen: «Ich habe mich heute nicht super gut gefühlt. Es sieht so aus, als wäre unser Bike bei warmen Temperaturen besser,  als wenn es dann kühler wird. Aber das ist ein ganz neues Motorrad, daher müssen wir mehr darüber herausfinden. Vielleicht müssen wir das Gewicht verlagern. Aber Top-10 am ersten Tag und sich die Rundenzeit war gut», stellte Espargaró fest.

Dennoch: «Die Rundenzeit ist, wie wir gesagt haben, nicht das Wichtigste. In der ersten Hälfte des Tages fühlte ich mich gut – genau wie in Sepang, ich bin sofort eine 1:59er-Zeit gefahren. Als die Sonne dann jedoch weg war, wurde es plötzlich schwer. In Malaysia waren wir ja sehr nahe an 50 Grad Asphalttemperatur. Ich denke, das ist normal. Der Grip hinten und die Stabilität waren dann das Problem. Ehrlich gesagt, ich habe einen großen Unterschied gefühlt. Aber das mag normal sein, wir waren erstmals bei diesen Verhältnissen unterwegs.»

Aleix Espargaró hatte in Sepang noch erzählt, er wäre bereit, um Podiumsplätze zu fahren: «Wir haben heute viele Dinge ausprobiert. Ich hatte heute erstmals eine zweite RS-GP20 in meiner Box stehen. Das Bike ist 100 Prozent identisch. Es klingt einfach und selbstverständlich, ist es aber nicht. Wir haben auch viele aerodynamische Dinge ausprobiert, auch Wings waren dabei. In Summe war es ein positiver Tag.»

Zu den neuen Michelin-Reifen: «Ich denke nicht, dass die neuen Reifen von Michelin einer Motorradmarke entgegen kommen und der anderen vielleicht nicht. Für uns wird es keinen großen Unterschied machen. Der Motor wirkt etwas elektronischer. Im Moment ist die Power gleich wie 2019, aber das Bike ist leichter zu fahren.»

Katar-Test, MotoGP, 22. Februar:

1. Rins, Suzuki, 1:54,462 min
2. Mir, Suzuki, 1:54,464 min, + 0,002 sec
3. Viñales, Yamaha, 1:54,494, + 0,032
4. Petrucci, Ducati, 1:54,634, + 0,172
5. Morbidelli, Yamaha, 1:54,700, + 0,238
6. Marc Márquez, Honda, 1:54,823, + 0,361
7. Rossi, Yamaha, 1:54,876, + 0,414
8. Quartararo, Yamaha, 1:55,074, + 0,612
9. Bagnaia, Ducati, 1:55,204, + 0,742
10. Aleix Espargaró, Aprilia, 1:55,268, + 0,806
11. Dovizioso, Ducati, 1:55,308, + 0,846
12. Zarco, Ducati, 1:55,360, + 0,898
13. Miller, Ducati, 1:55,430, + 0,968
14. Pol Espargaró, KTM, 1:55,449, + 0,987
15. Nakagami, Honda, 1:55,627, + 1,165
16. Binder, KTM, 1:55,644, + 1,182
17. Rabat, Ducati, 1:55,707, + 1,245
18. Oliveira, KTM, 1:55,737, + 1,275
19. Crutchlow, Honda, 1:55,757, + 1,295
20. Lecuona, KTM, 1:56,135, + 1,673
21. Alex Márquez, Honda, 1:56,552, + 2,090
22. Smith, Aprilia, 1:57,027, + 2,565

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