Assen: Keine Existenzängste trotz drohender GP-Absage

Von Otto Zuber
MotoGP
Volle Ränge: Der frühere Erfolg hat Assen einen genügend grossen finanziellen Spielraum verschafft, um die Krise zu überstehen

Volle Ränge: Der frühere Erfolg hat Assen einen genügend grossen finanziellen Spielraum verschafft, um die Krise zu überstehen

Am Dienstag will die niederländische Regierung über die weiteren Massnahmen gegen die Ausbreitung der Coronakrise informieren. Die Streckenbetreiber in Assen rechnen mit einer Verschiebung, bleiben aber entspannt.

Nachdem bekannt wurde, dass in Deutschland alle Grossveranstaltungen bis 31. August untersagt bleiben, war auch dem letzten Hoffenden klar: Der Deutschland-GP, der am Wochenende des 21. Juni hätte stattfinden sollen, kann nicht wie geplant durchgeführt werden.

Der ADAC erklärte in einer Mitteilung an Partner und Sponsoren: «Wir sind in Gesprächen mit dem MotoGP-Rechteinhaber Dorna und den zuständigen Behörden, um einen neuen Termin für den Grand Prix auf dem Sachsenring zu einem späteren Zeitpunkt zu finden.»

Mit der Verschiebung des deutschen WM-Wochenendes rückt das Rennen in Assen als möglicher Saisonstart nach, doch auch in den Niederlanden droht der ursprüngliche Termin ins Wasser zu fallen. Eine Entscheidung über eine mögliche Fortführung der Coronavirus-Restriktionen soll es am Dienstag geben, die GP-Organisatoren rechnen bereits mit einer Verschiebung des Rennens.

Trotzdem verfällt niemand in Panik, wie der frühere TT-Promoter Jos Vaessen gegenüber der niederländischen Zeitung Algemeen Dagblad betonte. «Wir glauben nicht, dass wir zu diesem Zeitpunkt eine Veranstaltung mit 100.000 Leuten durchführen können. Deshalb arbeitet die Dorna auch an einem neuen WM-Kalender, der im August starten soll.»

Eine Saison mit zehn Rennen sei angesichts der Coronakrise immer noch ein Erfolg, ist sich Vaessen sicher. «Und Assen wird da auch Platz finden, irgendwo zwischen Mitte August und Ende September», erklärte er. Selbst wenn eine GP-Absage erfolgen sollte, verfüge man in Assen dank erfolgreicher Rennen in der Vergangenheit über genügend finanziellen Spielraum, um in der Krise zu überleben, stellte er klar. «Das Rennen war immer ein Erfolg, deshalb bestehen keine allzu grossen Sorgen, wenn es in einem Jahr ausfällt.»

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