Valentino Rossi: Alonso rät zur Le-Mans-Teilnahme

Von Otto Zuber
MotoGP
Valentino Rossi

Valentino Rossi

Valentino Rossi hat auch auf vier Rädern schon verschiedene Renneinsätze bestritten. Beim 24h-Klassiker von Le Mans war er aber noch nie dabei. Das sollte er nachholen, findet F1-Ass Fernando Alonso.

Dass Valentino Rossi nicht nur auf zwei Rädern gewinnen kann, hat der MotoGP-Superstar schon mehrfach bewiesen. Zum Beispiel bei der Monza Rallye, bei der er 2018 zum siebten Mal triumphierte. Im vergangenen Dezember folgte dann der Einsatz beim 12h-Gulf-Rennen auf dem Yas Marina Circuit von Abu Dhabi, den er im Ferrari 488 GT3 (V8 Twin-Turbo mit 3,9 Litern Hubraum und 600 PS) bestritt.

Zusammen mit Freund Alessio Salucci und Halbbruder Luca Marini holte der Yamaha-Werkspilot den Sieg in der Pro-Am-Klasse und den dritten Platz in der Gesamtwertung. Damit hinterliess er auch bei gestandenen Langstrecken-Profis einen starken Eindruck. Etwa beim zweifachen Formel-1-Weltmeister Fernando Alonso.

Der 38-jährige Asturier wechselte nach seinem F1-Abgang in den Langstreckensport und feierte dort mit Toyota den Gesamtsieg in der Super-Season 2018 und 2019 sowie die beiden prestigeträchtigen Triumphe bei der 2018er- und 2019er-Ausgabe des 24h-Klassikers von Le Mans. Für den 32-fachen GP-Sieger war es ein ganz besonderes Erlebnis, wie er in einem Live-Interview auf dem Instagram-Kanal der Organisatoren der 24h von Le Mans erzählt.

«Es ist etwas Einmaliges, das Ganze hat meine Erwartungen sogar übertroffen», schwärmt Alonso, und fügt an: «Die Nacht, die Fans, das ganze Adrenalin, gemischt mit viel Leidenschaft – am Ende wünscht du dir sogar, dass das Rennen noch etwas länger dauert.» Deshalb kann er Rossi eine Teilnahme am berühmtesten Langstreckenrennen der Welt nur ans Herz legen.

«Wenn ich ihm einen Rat geben darf, dann würde ich ihm sagen, dass er es tun soll. Er soll es versuchen», sagt der zweifache Formel-1-Champion über den italienischen Zweirad-Star. «Es ist wirklich eine einzigartige Lebenserfahrung. Natürlich muss er sich gut auf das Rennen vorbereiten, denn dort läuft alles sehr professionell ab und die Konkurrenz ist gross. Es geht dabei nicht nur um die Ausdauer, aber es bleibt dir keine Zeit zum Entspannen.»

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