Jack Miller (Ducati): «Wir hatten ein kleines Feuer»

Von Nora Lantschner
MotoGP
Jack Miller: «Viele Dinge sind merkwürdig»

Jack Miller: «Viele Dinge sind merkwürdig»

Jack Miller gab sich nach Platz 8 im Jerez-Test gelassen – obwohl es einen kleinen Zwischenfall gab und die Erwartungen an den zukünftigen Ducati-Werksfahrer schon in der MotoGP-Saison 2020 hoch sind.

Jack Miller belegte in den zwei Test-Sessions am Mittwoch die Ränge 7 und 11, in der Endabrechnung landete er damit mit einem Rückstand von 0,555 Sekunden auf Platz 8 – und war schnellster Ducati-Pilot. «Am Vormittag war ich die ganze Session auf dem Medium-Hinterreifen und dem weichsten Vorderreifen unterwegs, die Kombination hat wirklich gut funktioniert, ich konnte viele Runden fahren und auch die letzten Runden waren noch im Bereich der 1:38 min: Eine relativ gute Rundenzeit auf sehr gebrauchten Reifen», berichtete er. 

Die hohen Temperaturen im andalusischen Hochsommer sorgten dann aber für einen heißen Zwischenfall am Nachmittag: «Wir hatten ein kleines Feuer an der Verkleidung», erzählte der Australier. «Weil es so heiß ist, hat sich der Motor erhitzt und dadurch fing dann auch die Verkleidung an, zu heiß zu werden. Die Jungs haben sich dann darum gekümmert, aber bis wir die Reifen gewechselt hatten, ging uns die Zeit aus.»

«JackAss» nahm es gelassen: «Ich glaube, das war eine kleine Kinderkrankheit. Alle sind ein bisschen eingerostet nach vier Monaten Pause, aber wir haben das ausgeräumt und können uns jetzt auf Freitag, Samstag und Sonntag konzentrieren.»

Der 25-jährige Pramac-Fahrer weiß schon vor dem ersten MotoGP-Rennen 2020, dass er im nächsten Jahr ins Werksteam der Roten befördert wird. Wirkt sich das auf seine Herangehensweise aus? «Es ist eine Ehre, ins Werksteam zu kommen. Ich bin ruhig, aber natürlich gibt es Erwartungen», weiß auch Miller. «Ich stand im Vorjahr schon fünf Mal auf dem Podium. Ich glaube, in diesem Jahr wird erwartet, dass ich einen Schritt nach vorne mache – auch in der WM-Wertung. Die Erwartungen sind ein bisschen höher, aber es ist auch eine spezielle Saison. Viele Dinge sind merkwürdig, vor allem haben wir nicht so viele Rennen. Wir müssen einfach ruhig bleiben und die Gelegenheit nutzen, wenn wir eine bekommen. Denn ein Sturz oder ein Ausfall wird sich am Ende des Jahres bemerkbar machen.»

Jerez-Test, MotoGP, kombinierte Zeitenliste:

1. Viñales, Yamaha, 1:37,793 min
2. Quartararo, Yamaha, 1:37,911 min, + 0,118 sec
3. Marc Márquez, Honda, 1:37,941, + 0,148
4. Rins, Suzuki, 1:38,193, + 0,400
5. Rossi, Yamaha, 1:38,222, + 0,429
6. Aleix Espargaró, Aprilia, 1:38,285 + 0,492
7. Crutchlow, Honda, 1:38,313, + 0,520
8. Miller, Ducati, 1:38,348, + 0,555
9. Mir, Suzuki, 1:38,380, + 0,587
10. Bagnaia, Ducati, 1:38,417, + 0,624
11. Oliveira, KTM, 1:38,426, + 0,633
12. Zarco, Ducati, 1:38,513, + 0,720
13. Pol Espargaró, KTM, 1:38,592, + 0,799
14. Morbidelli, Yamaha, 1:38,646, + 0,853
15. Dovizioso, Ducati, 1:38,779, + 0,986
16. Nakagami, Honda, 1:38,873, + 1,080
17. Smith, Aprilia, 1:38,942, + 1,149
18. Binder, KTM, 1:39,016, + 1,223
19. Lecuona, KTM, 1:39,089, + 1,296
18. Alex Márquez, Honda, 1:39,151, + 1,358
21. Petrucci, Ducati, 1:39,249, + 1,456
22. Rabat, Ducati, 1:39,407 + 1,614 

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