Franco Morbidelli (Yamaha) kennt sein Potenzial nicht

Von Kay Hettich
MotoGP
Franco Morbidelli glaubt sich stärker

Franco Morbidelli glaubt sich stärker

Während sein Petronas Yamaha-Teamkollege Fabio Quartararo beim Jerez-Test mit den Werkspiloten Maverick Viñales (Yamaha) und Marc Márquez (Honda) in einer Liga fuhr, schaffte es Franco Morbidelli nicht in die Top-10.

Der Corona-Lockdown ist vorbei, beim Jerez-Test am Mittwoch konnten sich die MotoGP-Asse wieder an ihre Bikes gewöhnen und ihren Speed finden. An den Kräfteverhältnissen änderte die lange Pause nichts: Die kombinierte Zeitenliste wird von Maverick Vinales (Yamaha) angeführt, gefolgt von Fabio Quartararo (Petronas) und Marc Márquez (Honda).

In den beiden Session zu je 90 Minuten gelang Petronas-Pilot Franco Morbidelli als Neunter bzw. Zehnter der Sprung in die Top-10, in der kombinierten Zeitenliste kam der Moto2-Weltmeister von 2017 in 1:38,646 min und einem Rückstand von 0,853 sec aber nur auf Platz 14.

Morbidelli glaubt, dass er unter Wert geschlagen wurde.

«Leider konnte ich mein wahres Potenzial nicht herausfinden, weil ich gegen Ende des Tests in der letzten Kurve einen Fehler hatte. Aber ich weiß, das Potenzial ist vorhanden», meint der Italiener von sich. «Es war schön, endlich wieder auf der M1 zu sitzen. Von der ersten Runde an fühlte ich mich großartig und wir haben sofort damit begonnen, am Set-up fürs Rennwochenende zu arbeiten. Sicher haben wir noch etwas Spielraum für Verbesserungen. Das Gefühl war aber sehr gut und wir kennen die Bereiche, in denen wir uns steigern müssen.»

Jerez-Test, MotoGP, kombinierte Zeitenliste:

1. Viñales, Yamaha, 1:37,793 min
2. Quartararo, Yamaha, 1:37,911 min, + 0,118 sec
3. Marc Márquez, Honda, 1:37,941, + 0,148
4. Rins, Suzuki, 1:38,193, + 0,400
5. Rossi, Yamaha, 1:38,222, + 0,429
6. Aleix Espargaró, Aprilia, 1:38,285 + 0,492
7. Crutchlow, Honda, 1:38,313, + 0,520
8. Miller, Ducati, 1:38,348, + 0,555
9. Mir, Suzuki, 1:38,380, + 0,587
10. Bagnaia, Ducati, 1:38,417, + 0,624
11. Oliveira, KTM, 1:38,426, + 0,633
12. Zarco, Ducati, 1:38,513, + 0,720
13. Pol Espargaró, KTM, 1:38,592, + 0,799
14. Morbidelli, Yamaha, 1:38,646, + 0,853
15. Dovizioso, Ducati, 1:38,779, + 0,986
16. Nakagami, Honda, 1:38,873, + 1,080
17. Smith, Aprilia, 1:38,942, + 1,149
18. Binder, KTM, 1:39,016, + 1,223
19. Lecuona, KTM, 1:39,089, + 1,296
18. Alex Márquez, Honda, 1:39,151, + 1,358
21. Petrucci, Ducati, 1:39,249, + 1,456
22. Rabat, Ducati, 1:39,407 + 1,614 

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