Franco Morbidelli (6.): Yamaha ist beeindruckend

Von Nora Lantschner
MotoGP
Franco Morbidelli jagt Fabio Quartararo und Co.

Franco Morbidelli jagt Fabio Quartararo und Co.

Petronas-Yamaha-Pilot Franco Morbidelli steht beim Andalusien-GP in Jerez zwar auf Startplatz 6, trotzdem sind mit Fabio Quartararo, Maverick Viñales und Valentino Rossi alle drei übrigen M1 noch weiter vorne.

Franco Morbidelli musste beim Andalusien-GP den Umweg über das Q1 nehmen, mit dem sechsten Startplatz konnte er am Ende aber gut leben: «Es war ein schwieriger Samstag, wir haben nicht auf die beste Art und Weise angefangen, weil wir etwas Großes ausprobiert haben, das wir während der Trainings-Session nicht rückgängig machen konnten. Ich musste also das Maximum mit dem machen, was ich hatte. Leider habe ich es nicht geschafft, direkt in das Q2 zu kommen. Am Ende haben wir aber das Q1 überstanden und im Q2 die zweite Startreihe geschafft, was unser Minimalziel war. Darüber bin ich glücklich, am Samstag bringen wir noch ein paar Dinge in Ordnung und dann geht es in das Rennen.»

Das erste MotoGP-Rennen auf dem Circuito de Jerez-Ángel Nieto beendete der Italo-Brasilianer am vergangenen Wochenende auf Rang 5 – damit stellte er seine persönliche Bestleistung ein. Für das zweite Kräftemessen des ersten Doppelpacks der Saison ist er dementsprechend zuversichtlich. Aber reicht die Pace auch für einen Podestplatz? «Am vergangenen Sonntag habe ich gesagt, dass ich um das Podium gekämpft hatte, wenn ich etwas weiter vorne gestartet wäre. An diesem Sonntag stehe ich etwas weiter vorne. Die zwei Jungs, die verhindert haben, dass ich auf dem Podium stand, Jack und Dovi, sind dagegen etwas weiter hinten. Es sieht so aus, als würde es einen Kampf mit anderen Fahrern geben. Aber klar, ich jage das Podium, weil ich am vergangenen Sonntag eine Chance hatte, als ich von Startplatz 8 kam. Diese Position ist viel besser, also ja, ich strebe das Podium an.»

Yamaha brachte am Samstag alle vier Fahrer in die Top-6. Quartararo, Viñales und Rossi stehen dabei vor Morbidelli. Was sagt das aus? «Das bedeutet, dass Yamaha einen großartigen Job gemacht hat. Sie arbeiten sehr hart und verbessern sich», erwiderte «Franky», der 2020 auf einer sogenannten «A-spec» M1 sitzt. «Okay, ich habe nicht die Factory-Spezifikation wie die anderen Drei, aber ich habe ein ziemlich gutes Paket. Wir haben gesehen, dass ich an diesen zwei Wochenenden fast in jeder Session in den Top-5 sein kann. Ich kann mich also nicht beklagen. Heute waren die anderen drei Yamaha-Piloten schneller und ich werde versuchen, mich morgen zu verbessern und zurückzuschlagen. Aber auch so ist es ein gutes Ergebnis: Es ist beeindruckend, vier Yamaha in den Top-6 zu haben. Ein ‚Bravo‘ an Yamaha.»

Wird die starke Yamaha-Performance auch auf anderen Strecken wie Brünn und Spielberg anhalten? «Wenn die Geraden länger sind, wird Yamaha sicher etwas mehr Mühe haben, aber alle Strecken in der Weltmeisterschaft weisen mehr Kurven als Geraden auf», stellte der Petronas-Fahrer fest. «Ich weiß nicht, Jerez ist sicher eine Strecke, die zur Yamaha passt, mit den langen schnellen Kurven. Wir müssen abwarten, was auf den anderen Strecken passiert, aber die Yamaha war zum Beispiel auch in Katar und Sepang stark. Es ist ein guter Moment für Yamaha.»

Andalusien-GP, MotoGP, Q2:

1. Quartararo, Yamaha, 1:37,007 min
2. Viñales, Yamaha, 1:37,102
3. Bagnaia, Ducati, 1:37,176
4. Rossi, Yamaha, 1:37,342
5. Oliveira, KTM, 1:37,344
6. Morbidelli, Yamaha, 1:37,412
7. Miller, Ducati, 1:37,423
8. Nakagami, Honda, 1:37,464
9. Binder, KTM, 1:37,596
10. Mir, Suzuki, 1:37,600
11. Petrucci, Ducati, 1:37,906
12. Pol Espargaró, KTM, 1:40,277

Die weitere Startaufstellung:
13. Crutchlow, Honda, 1:37,644
14. Dovizioso, Ducati, 1:37,656
15. Zarco, Ducati, 1:37,761
16. Aleix Espargaró, Aprilia, 1:37,885
17. Lecuona, KTM, 1:38,206
18. Rabat, Ducati, 1:38,211
19. Smith, Aprilia, 1:38,310
20. Rins, Suzuki, 1:38,601
21. Alex Márquez, Honda, 1:38,648

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