MotoGP in Spielberg: Corona-Konzept wie bei Formel 1

Von Gino Bosisio
MotoGP
Spielberg-GP: Erstmals zwei Events, erstmals ohne Zuschauer

Spielberg-GP: Erstmals zwei Events, erstmals ohne Zuschauer

Die Organisatoren in Spielberg sind bereit für die MotoGP-WM im Doppelpack auf dem Red Bull-Ring und münzen nun das bewährte Formel 1-Konzept auf den Motorrad-Tross um.

Die MotoGP-WM wird am kommenden Sonntag und eine Woche später mit zwei Grand Prix in Spielberg auf dem Red Bull-Ring am 16. und 23. August fortgeführt. Alle Teams werden wie die Formel-1-Truppen in sogenannten «bubbles» (Blasen) in eigenen Hotels untergebracht sein. Mittels einer App erhalten die akkreditierten Personen Zutritt zum Fahrerlager. Vor und nach den Wochenenden werden Covid19-Tests durchgeführt.

Im Hintergrund musste nicht mehr groß getüftelt werden. Der Red Bull-Ring ist die einzige Strecke, die somit schon beide Top-Motorsport-Klassen nach Corona zu Gast hatte. Das behördliche Konzept für die F1 hat die Vorlage für die beiden Motorrad-GP-Rennen geliefert. «Es ist das gleiche Prozedere, denn das hat sich bei der Formel 1 bewährt», hieß es seitens der Bezirkshauptmannschaft Murtal. Dasselbe ist von der Polizei zu hören: «Wir haben das gleiche Konzept: keine Zuschauer, ähnliche Absperrungen und Verkehrsmaßnahmen.»

«Wir haben intern nun minimale Adaptierungen vorgenommen“, sagte eine Beamtin der Bezirkshauptmannschaft (BH) Murtal. Man baue also auf einem «bereits erprobtes und funktionierendes Sicherheitskonzept auf». Das medizinische Konzept vom Veranstalter sei mit jenem von der Formel 1 fast identisch. Somit wird es abermals für die Teams und Fahrer eigene «Blasen» geben, in denen sie sich aufhalten, Mund-Nasen-Schutz ist vorgeschrieben, und es werden immer wieder Coronavirus-PCR-Tests gemacht.

Neben der Polizei haben auch das Rote Kreuz und die lokalen Feuerwehren ihre Pläne für die beiden Formel-1-Rennen neu aufgelegt und für die Motorrad-GPs übernommen. «Die Formel-1-Fans haben uns bereits hervorragend ihre Disziplin bewiesen. Nun sind die MotoGP-Fans an der Reihe. Wir sind auch hier zuversichtlich, dass sich die Motorsportfans gleich diszipliniert verhalten und die Rennen zwar mit der gleichen Begeisterung, jedoch bequem von zu Hause aus verfolgen. Vor Ort wird es aufgrund umfassender Sperrmaßnahmen ohnehin nichts zu sehen geben», sagte der polizeiliche Einsatzleiter Günther Perger.

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