Jack Miller (Ducati): Vergleiche mit Zarco und 2019

Von Johannes Orasche
MotoGP
Jack Miller

Jack Miller

Pramac-Ducati-Star Jack Miller spricht über die Analysen nach dem Fiasko von Brünn und nennt auch die Gefahren der Strecke von Spielberg.

Jack Miller ist ein Vertreter der Ducati-GP20-Desmosedici-Armada, die mit Ausnahme von Johann Zarco 8er fährt eine GP19 wie Rabat) in Spielberg die bittere Schmach von Brünn vergessen lassen wollen. Der Aussie hatte Zeit zur Analyse. «Wir hatten natürlich Zeit, um über die Daten zu gehen. Ducati hat viele Vergleiche gemacht. Es waren Vergleiche einerseits mit Zarco und Vergleiche mit dem Rennen im Vorjahr. Wir kennen die Probleme und wissen auch, wo wir verloren haben. Diese Dinge aber zu verstehen, ist eine andere Sache.»

«Ich glaube, auf Strecken wie Jerez und Doha läuft es. Brünn war ganz anders. Der Asphalt hier ist in gutem Zustand. Wir hoffen, dass es daher wieder normal läuft. Der zweite Reifen-Compound ist anders, weil wir hier so viele Rechtskurven haben. Wir werden sehen, wie das Wochenende läuft. Die Probleme sind daher gekommen, dass wir den Halt und die Stabilität nicht halten um das Bike einlenken zu können. Die Motivation ist da, ich habe auch Druck im Moment auf meinen Schultern. Wir brauchen ein Podium."

Miller weiß: «Spielberg ist eine Piste, auf der ich nicht die besten Ergebnisse habe. Ich war aber 2019 im Kampf um das Podium, als ich mit einem Sturz ausgeschieden bin. Ich werde ein Foto machen vom Wasserfall, der aus Kurve 1 herunterkommt.»

Auch Sunnyboy Miller spricht wir Kumpel Cal Crutchlow über die Gefahren auf der Piste im Aichfeld: «Wenn wir hier dann mit 300 km/h fahren sollen, ist es nicht die sicherste Piste. Nasse Verhältnisse sind dann definitiv nicht ideal. Wenn man das Bike vor Kurve 3 verliert, fliegt man in die Mauer. Wir werden in der Safety Commission sicher darüber sprechen. So heftig wie es am Donnerstag geregnet hat, könnte man nicht fahren. Aber wir sind ja zwei Wochen hier und haben genug Zeit, ein Rennen zu fahren."

Zum Wetter in der Steiermark: «Das Unwetter ist schon am Donnerstag hier eingetroffen, es hat am Nachmittag gepisst. Es war vorher den ganzen Tag Sonne. Es soll Freitag am Nachmittag Regen kommen, da sind wir vielleicht schon mit dem FP2 fertig. Die Vorhersage hat noch vor einigen Tagen richtig schlecht ausgesehen, aber jetzt sieht es doch etwas besser aus. Es ist hier definitiv kein einfacher Platz, wenn es regnet, und es sieht wohl danach aus, als ob es mal nass sein wird.»

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