Johann Zarco (Ducati/11.): «Der Vorteil trat nie ein»

Von Maximilian Wendl
MotoGP
Johann Zarco vor Alex Rins und Bradley Smith

Johann Zarco vor Alex Rins und Bradley Smith

Der harte Hinterreifen war die falsche Wahl, das hat Johann Zarco inzwischen auch erkannt. Der Ducati-Pilot wurde bei Misano II Elfter, will in Barcelona dann aber vorne angreifen. Ein Stopp in der Heimat soll helfen.

Johann Zarco hat etwas gewagt, doch das Risiko des Franzosen ist nicht belohnt worden. Der 30-Jährige setzte beim zweiten Grand Prix in Misano binnen einer Woche als einziger Fahrer auf einen harten Hinterreifen. Zarco erklärt den Gedanken: «Wir haben uns dafür entschieden, weil wir die Chance auf einen Vorteil in der zweiten Hälfe des Rennens haben wollten. Der Vorteil ist aber nie eingetreten.»

Deswegen musste sich der Ducati-Pilot mit P11 zufriedengeben. Er glaubt: «Ich bin nahe dran, etwas zu finden, um einen guten Schritt nach vorne zu machen. Hier hatten wir Probleme. Die hatten wir in Jerez auch, weil beide Strecken ziemlich kurvenreich sind. Der harte Reifen hat nicht geholfen und auf dem Motorrad habe ich mich auch nicht ganz so wohlgefühlt.»

Bedeutet im Umkehrschluss: Eine Menge Luft nach oben vor dem achten Saisonlauf in Barcelona. Seine Ziele für dieses Rennen sind groß: «Ich weiß, dass wir mit dem Bike gewinnen können, warum auch nicht? Mein Wunsch ist das Podium, aber ganz sicher will ich unter die Top Ten.»

Um sich weiter zu steigern, nutzt Zarco auch die Daten von Francesco Bagnaia, der in Misano zweifelsohne der stärkste Ducati-Pilot war. «Er schöpft das Potenzial aus. Er wird immer besser und ich freue mich für ihn», sagt der Pilot aus Cannes, der in der kurzen Pause einen Zwischenstopp in der Heimat einlegen wird: «Mein Zuhause liegt auf meinem Weg nach Barcelona. Ich werde zwei Tage daheim sein und dann geht es weiter.»

Ergebnis MotoGP, Emilia Romagna-GP, 20. September

1. Viñales, Yamaha, 41:55,846 min
2. Mir, Suzuki, + 2,425 sec
3. Pol Espargaró, KTM, + 4,528
4. Quartararo, Yamaha, + 6,419
5. Oliveira, KTM, + 7,368
6. Nakagami, Honda, + 11,139
7. Alex Márquez, Honda, + 11,929
8. Dovizioso, Ducati, + 13,113
9. Morbidelli, Yamaha, + 15,880
10. Petrucci, Ducati, + 17,682
11. Zarco, Ducati, + 23,144
12. Rins, Suzuki, + 24,962
13. Smith, Aprilia, + 30,008

Fahrer-WM nach 7 von 14 Rennen:

1. Dovizioso 84 Punkte. 2. Quartararo 83. 3. Viñales 83. 4. Mir 80. 5. Morbidelli 64. 6. Miller 64. 7. Nakagami, 63. 8. Oliveira 59. 9. Rossi 58. 10. Pol Espargaró 57. 11. Binder 53. 12. Rins 44. 13. Zarco 36. 14. Petrucci 31. 15. Bagnaia 29. 16. Alex Márquez 24. 17. Aleix Espargaró 18. 18. Lecuona 15. 19. Smith 11. 20. Rabat 7. 21. Crutchlow 7. 22. Pirro 4.

Konstrukteurs-WM nach 7 von 14 Rennen:

1. Yamaha 138 Punkte. 2. Ducati 115. 3. KTM 104. 4. Suzuki 93. 5. Honda 63. 6. Aprilia 26.

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