Maverick Viñales (Yamaha/9.): «Keine Schlüsse ziehen»

Von Nora Lantschner
MotoGP
Maverick Viñales im Flutlicht von Katar

Maverick Viñales im Flutlicht von Katar

Der erste Tag des MotoGP-Tests in Katar war für Yamaha-Werksfahrer Maverick Viñales in erster Linie ein Warm-up im Hinblick auf die anstehenden Aufgaben, ließ er nach 51 Runden und Platz 9 am Samstag durchklingen.

Als Neunter lag Maverick Viñales am Samstag 0,572 Sekunden hinter der Bestzeit von Aprilia-Pilot Aleix Espargaró zurück. Der Yamaha-Werksfahrer, der sich in den vergangenen Jahren immer wieder gegen den Ruf des «Winterweltmeisters» wehren musste, gab sich nach dem ersten Testtag der neuen Saison betont gelassen: «Ich habe zunächst einfach versucht, mit dem 2020er-Bike in den Rhythmus zu kommen. Es fühlt sich sehr gut an. Ich bin auf Anhieb 1:55er-Zeiten gefahren, darüber war ich ziemlich überrascht.»

«Wir haben sehr allgemeine Dinge ausprobiert, nichts wirklich Spezifisches. Das Gefühl ist positiv, jetzt müssen wir weiterarbeiten», fuhr der 26-jährige Spanier fort. «Wir müssen noch sehen, was wir morgen testen werden, aber für heute war es meiner Meinung nach ein sehr positiver Tag», bekräftigte er am Samstagabend im Fahrerlager von Losail.

Ob für die Saison 2021 die angestrebten Fortschritte an der Yamaha M1 erzielt wurden, könne jetzt noch nicht beantwortet werden. Darin waren sich die beiden Werksfahrer einige. Viñales sagte dazu: «Wir brauchen dafür viel mehr Runden und wir müssen am Set-up arbeiten. Heute war die Strecke anders, als wir es erwartet hatten. Wir brauchen also viel mehr Runden, bis wir entscheiden können, welche Teile auf das Motorrad kommen. Wir haben jetzt aber zwei Tage, um alles zu testen – ganz unvoreingenommen, ohne schon Schlüsse zu ziehen. Denn danach haben wir drei Tage, um die Schlüsse zu ziehen», spielte er auf die ungewöhnliche Pre-Season 2021 an.

Zur Erinnerung: Nach den zwei Testtagen an diesem Wochenende stehen in Katar schon vom 10. bis 12. März die nächsten und letzten Testtage für die MotoGP-Stars an, ehe die Saison am 28. März ebenfalls in Doha beginnen wird.

«Für uns ist es also sehr wichtig, alle Teile an diesen zwei Tagen zu testen», gab Viñales den Plan vor. «Danach werden wir die Schlüsse ziehen und entscheiden, was an das Bike kommt, damit wir schneller sind.»

MotoGP-Test Katar, 6. März:

1. Aleix Espargaró, Aprilia, 1:54,687 min
2. Stefan Bradl, Honda, 1:54,943 min, + 0,256 sec
3. Joan Mir, Suzuki, 1:54,980, + 0,293
4. Jack Miller, Ducati, 1:55,022, + 0,335
5. Miguel Oliveira, KTM, 1:55,084, + 0,397
6. Johann Zarco, Ducati, 1:55,110, + 0,423
7. Franco Morbidelli, Yamaha, 1:55,174, + 0,487
8. Alex Rins, Suzuki, 1:55,198, + 0,511
9. Maverick Viñales, Yamaha, 1:55,259, + 0,572
10. Alex Márquez, Honda, 1:55,278, + 0,591
11. Takaaki Nakagami, Honda, 1:55,467, + 0,780
12. Brad Binder, KTM, 1:55,535, + 0,848
13. Francesco Bagnaia, Ducati, 1:55,572, + 0,885
14. Valentino Rossi, Yamaha, 1:55,584, + 0,897
15. Fabio Quartararo, Yamaha, 1:55,707, + 1,020
16. Cal Crutchlow, Yamaha, 1:55,807, + 1,120
17. Pol Espargaró, Honda, 1:55,878, + 1,191
18. Jorge Martin, Ducati, 1:56,147, + 1,460
19. Lorenzo Savadori, Aprilia, 1:56,511, + 1,824
20. Enea Bastianini, Ducati, 1:56,593, + 1,906
21. Yamaha Test1, 1:56,641, + 1,954
22. Iker Lecuona, KTM, 1:56,920, + 2,233
23. Danilo Petrucci, KTM, 1:56,989, + 2,302
24. Luca Marini, Ducati, 1:57,335, + 2,648
25. Sylvain Guintoli, Suzuki, 1:57,460, + 2,773
26. Dani Pedrosa, KTM, 1:57,617, + 2,930
27. Yamaha Test3, 1:58,696, + 4,009
28. Michele Pirro, Ducati, 1:58,917, + 4,230
29. Takuya Tsuda, Suzuki, 1:59,693, + 5,006

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