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Valentino Rossi: «Schon 330 km/h sind gefährlich»

Die MotoGP-Fans staunten am Samstag über Johann Zarco, der auf seiner Pramac-Ducati in Losail die 360 km/h knackte. Valentino Rossi (Yamaha) traut der Kombination künftig noch mehr zu.

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Johann Zarco knackte auf der Pramac-Ducati im FP4 den Top-Speed-Rekord der MotoGP-Klasse: Auf der 1068 m langen Start-Ziel-Geraden des Losail International Circuits erreichte er im Windschatten beeindruckende 362,4 km/h. Damit löschte der 30-jährige Franzose die bisherige Marke von Andrea Dovizioso aus, der 2019 in Mugello immerhin bei 356,7 km/h geblitzt wurde. Dass Zarco den Bremspunkt anschließend deutlich verpasste, wurde zur Nebensache.

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"Die Kombination aus Zarco und Ducati bricht in diesem Jahr die Speed-Rekorde", staunte auch Valentino Rossi, der am Samstag in Katar maximal 348,3 km/h erreichte. "Die Ducati ist beeindruckend und Zarco ist sehr gut darin, sich hinter die Verkleidung zu klemmen. Er ist klein und immer in einer aerodynamischen Position. Wenn sie den Rekord schon hier in Katar brechen, dann können sie in Mugello noch schneller sein."

"Ob dieser Speed gefährlich ist? Für mich ist es schon ab 330 km/h sehr gefährlich", gestand der neunfache Weltmeister schmunzelnd. "330 und 360 km/h – das sind schon unglaubliche Zahlen. Ich glaube, dass sich alle Motorsport-Fans über solche Zahlen freuen, weil es einfach beeindruckend ist. Aber klar, dieser Speed ist auch gefährlich", fasste der 42-jährige Superstar der Szene zusammen.

Über eine Runde war am Samstag im Qualifying aber nicht Zarco, sondern Pecco Bagnaia der überragende Mann. Der neue Ducati-Werksfahrer schaffte in Losail als erster und bisher einziger MotoGP-Pilot eine 1:52er-Zeit.

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Rossi lobte seinen VR46-Schüler in den höchsten Tönen: "Mit der Werks-Ducati so in die Saison zu starten, ist das Maximum. Er war beeindruckend. Er ist meiner Meinung nach ein großartiger Interpret der Ducati. Denn er hat es geschafft, seinen Fahrstil so zu verändern, dass er einen Weg gefunden hat, um die Probleme des Motorrads zu umgehen und gleichzeitig die Stärken voll zu nutzen."

Die zehn höchsten Top-Speed-Werte in der MotoGP-Klasse*:

1. Zarco, Ducati, 362,4 km/h (FP4, Doha 2021)

2. Martin, Ducati, 358,8 km/h (Q1, Doha 2021)

3. Miller, Ducati, 357,6 km/h (Q2, Doha 2021)

4. Dovizioso, Ducati, 356,7 km/h (FP3, Mugello 2019)

5. Dovizioso, Ducati, 356,5 km/h (Rennen, Mugello 2018)

6. Dovizioso, Ducati, 356,4 km/h (FP2, Mugello 2018)

7. Miller, Ducati, 356,4 km/h (FP3, Doha 2021)

8. Martin, Ducati, 356,4 km/h (FP4, Doha 2021)

9. Zarco, Ducati, 356,4 km/h (Q2, Doha 2021)

10. Petrucci, Ducati, 355,8 km/h (Rennen, Mugello 2018)

*Rekorde zählen nur an GP-Wochenenden

Katar-GP, Q2 MotoGP, 27. März:

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1. Bagnaia, Ducati, 1:52,772 min

2. Quartararo, Yamaha, 1:53,038 min, + 0,266 sec

3. Viñales, Yamaha, 1:53,088, + 0,316

4. Rossi, Yamaha, 1:53,114, + 0,342

5. Miller, Ducati, 1:53,215, + 0,443

6. Zarco, Ducati, 1:53,286, + 0,514

7. Morbidelli, Yamaha, 1:53,313, + 0,541

8. Aleix Espargaró, Aprilia, 1:53,315, + 0,543

9. Rins, Suzuki, 1:53,490, + 0,718

10. Mir, Suzuki, 1:53,682, + 0,910

11. Nakagami, Honda, 1:53,721, + 0,949

12. Pol Espargaró, Honda, 1:53,930, + 1,158

Die weitere Startaufstellung:

13. Bastianini, Ducati, 1:53,733 min

14. Martin, Ducati, 1:53,840

15. Oliveira, KTM, 1:53,915

16. Alex Márquez, Honda, 1:53,958

17. Bradl, Honda, 1:53,995

18. Marini, Ducati, 1:54,122

19. Binder, KTM, 1:54,240

20. Petrucci, KTM, 1:54,443

21. Lecuona, KTM, 1:54,627

22. Savadori, Aprilia, 1:55,183

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