Frauen-WM: Hoffnung nach schlimmem Unfall

Valentino Rossi (14.): «Konstanter, aber langsam»

Von Nora Lantschner
Valentino Rossi: Die Bremsscheibe glüht in der Nacht von Doha

Valentino Rossi: Die Bremsscheibe glüht in der Nacht von Doha

Im ersten Katar-GP gelang Valentino Rossi noch der direkte Q2-Einzug, am heutigen Freitag verpasste er die Top-10. Der 42-jährige Petronas-Yamaha-Star ist auf der Suche nach Grip am Hinterrad.

«Es war ein schwieriger Tag für mich», seufzte Valentino Rossi nach dem 14. Platz im FP2. «Wir haben versucht, die Lebensdauer des Reifens zu verbessern. Da haben wir tatsächlich etwas gefunden, weil meine Pace nun konstanter ist. Wir leiden aber, ich bin nicht schnell genug. Heute hatte ich große Mühe mit dem Grip am Hinterrad, auch bei der Zeitenjagd. Ich war nicht dazu in der Lage, die Rundenzeit des vergangenen Wochenendes zu wiederholen. Da war ich eine 1:53,8 min gefahren. Das ist schade, weil die gereicht hätte, um in den Top-10 zu sein. Leider war ich heute aber ein bisschen langsamer. Im Moment bin ich nicht im Q2 – und das ist ein Problem. Wir müssen morgen versuchen, mehr Grip am Hinterrad zu finden, damit wir versuchen können stärker zu sein.»

Schon im Rennen machte der Hinterreifen Probleme, allerdings war die Situation eine andere: «Am vergangenen Wochenende war ich im FP2 schneller. Ich bin 1:55,0 min und 1:55,1 min gefahren, aber nach ein paar Runden musste ich langsamer fahren», erinnerte der 42-Jährige. «Heute habe ich einen Long-Run gemacht und war konstanter. Ich hatte weniger Schwierigkeiten. Das Problem ist, dass ich ziemlich langsam war. Vor einer Woche war ich zu Beginn schneller, wurde dann aber langsamer. Heute bin ich konstant, aber nicht schnell genug. Das Problem ist also nicht dasselbe, aber das Ergebnis ist trotzdem nicht gut. Ich bin nicht schnell genug.»

Macht sich der neunfache Weltmeister im Hinblick auf den Samstag und den Doha-GP Sorgen? «Ja, weil die Pace heute nicht fantastisch war. Wir müssen versuchen am Bike zu arbeiten, um vor allem die Pace zu verbessern. Dafür können wir auch im FP3 arbeiten. Danach steht das Q1 an. Ich bin nicht so weit weg von den Top-10, wir werden also versuchen, dort einen der ersten zwei Plätze zu schaffen, damit wir noch ins Q2 kommen.»

Sein Teamkollege Franco Morbidelli hatte nach den Problemen am Federbein auch zu Beginn des zweiten GP-Wochenendes wieder technische Sorgen: Zweimal wurde er im FP1 mit qualmendem Motorrad gestoppt und an die Box geschickt. Bereitet das «Vale» Sorgen im Hinblick auf die Standfestigkeit? «Ich muss ehrlich sagen, ich habe selbst schon genug Probleme, über die Probleme von Franco mache ich mir keine großen Sorgen», winkte der Altmeister lachend ab. «Was im ersten Rennen passiert ist, habe ich nicht genau verstanden. Heute qualmte sein Motorrad, aber ich glaube nicht, dass es ein großes Problem ist. Denn ich hatte nicht den Eindruck, dass sie sehr besorgt waren. Ich glaube, der Motor ist in Ordnung. Und am Ende war Franco ja auch stark.»

Doha-GP, MotoGP, kombinierte Zeitenliste nach FP2:

1. Miller, Ducati, 1:53,145 min
2. Bagnaia, Ducati, + 0,313 sec
3. Zarco, Ducati, + 0,392
4. Quartararo, Yamaha, + 0,438
5. Martin, Ducati, + 0,448
6. Aleix Espargaró, Aprilia, + 0,501
7. Morbidelli, Yamaha, + 0,554
8. Rins, Suzuki, + 0,568
9. Viñales, Yamaha, + 0,727
10. Bradl, Honda, + 0,769
11. Oliveira, KTM, + 0,799
12. Petrucci, KTM, + 0,824
13. Mir, Suzuki, + 0,867
14. Rossi, Yamaha, + 0,967
15. Nakagami, Honda, + 0,982
16. Alex Márquez, Honda, + 1,003
17. Pol Espargaró, Honda, + 1,060
18. Binder, KTM, + 1,092
19. Bastianini, Ducati, + 1,371
20. Marini, Ducati, + 1,535
21. Savadori, Aprilia, + 1,826
22. Lecuona, KTM, + 2,224

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