Rossis VR46-Truppe: «Unsere Fahrer sind echte Profis»

Von Nora Lantschner
MotoGP
Franco Morbidelli, Luca Marini, Valentino Ross und Pecco Bagnaia (v.l.)

Franco Morbidelli, Luca Marini, Valentino Ross und Pecco Bagnaia (v.l.)

Nach zwei Rennen liegt mit Pecco Bagnaia zwar nur ein Fahrer aus der VR46 Riders Academy in den Top-10 der MotoGP-WM, trotzdem ist Valentino Rossi sehr stolz auf seine Schützlinge.

2021 schickt die VR46 Riders Academy neben Mentor Valentino Rossi (42) erstmals drei Fahrer in die MotoGP-WM: Den letztjährigen Vizeweltmeister Franco Morbidelli (26), Ducati-Werksfahrer Francesco «Pecco» Bagnaia (24) und Rookie Luca Marini (23).

«Wir sind super stolz auf unsere Fahrer in der MotoGP, angefangen mit Franco, der im Vorjahr drei Rennen gewonnen hat und um den WM-Titel gekämpft hat», schwärmte der «Dottore» zum Start in die neue Saison von seinem Petronas-Teamkollegen und seinen weiteren Schützlingen. «Ich muss sagen, dass es schön ist, weil auch Ducati sehr an die VR46 Riders Academy glaubt. Sie sehen, dass wir unsere Fahrer gut vorbereiten und dass unsere Fahrer es sehr ernst nehmen. Sie trainieren hart und sind echte Profis. Sie haben Pecco ihr Vertrauen geschenkt, aber auch meinem Bruder. Das macht uns sehr stolz auf die großartige Arbeit. Den Unterschied machen am Ende natürlich aber die Fahrer.»

Bagnaia kehrte mit einer Pole und einem dritten Platz im Gepäck als WM-Vierter aus Katar zurück. Rossi: «Er ist meiner Meinung nach ein großartiger Interpret der Ducati. Denn er hat es geschafft, seinen Fahrstil so zu verändern, dass er einen Weg gefunden hat, um die Probleme des Motorrads zu umgehen und gleichzeitig die Stärken voll zu nutzen.»

Morbidelli, einst der erste Fahrer in der VR46 Riders Academy, ist 2021 sogar Teamkollege des neunfachen Weltmeisters bei Petronas Yamaha SRT. Die Ergebnisse lassen zwar noch zu wünschen übrig, in der Box fühlen sich die Kumpel aber wohl.

«Francos Papa ist extra von Rom nach Babbucce gezogen, ein kleines Dorf neben Tavullia, weil es in der Gegend viele Strecken und Anlagen für junge Fahrer gibt», erinnerte «Vale» an die Anfänge des Moto2-Weltmeisters von 2017. «Sein Vater hat dann auch mit Graziano gesprochen und Druck gemacht: ‚Mein Sohn ist ein guter Fahrer, er möchte in der Cava dabei sein.‘ Dort haben wir zu der Zeit trainiert.»

«Franco ist 2013 zur Academy gestoßen, weil wir damit erst 2013 angefangen haben. Er hat aber schon früher mit uns trainiert, von 2009 oder 2010 an, zu einer Zeit, als wir Marco Simoncelli noch bei uns hatten», stellte Rossi klar.

Was sahen Rossi und Co. in «Franky»? «Die Wahl fiel auf ihn, weil er ein guter Junge war. Er war sehr jung und schon sehr stark. Nach dem, was mit Marco passiert ist, haben wir versucht Franco zu helfen. Er war schon mehr auf dem Weg in Richtung Superbike und Supersport. Wir haben aber auf ihn gesetzt, wir wollten ihn auf einem Moto2-Bike in die WM bringen. Denn wir fanden es zu früh für die Superbike, er war auch zu stark dafür», ergänzte Vale mit einem Augenzwinkern.

Stand Fahrer-WM nach 2 von 19 Rennen:

1. Zarco, 40 Punkte. 2. Quartararo 36. 3. Viñales 36. 4. Bagnaia 26. 5. Rins 23. 6. Mir 22. 7. Martin 17. 8. Aleix Espargaró 15. 9. Miller 14. 10. Pol Espargaró 11. 11. Bastianini 11. 12. Binder 10. 13. Bradl 7. 14. Rossi 4. 15. Morbidelli 4. 16. Oliveira 4. 17. Marini 0. 18. Lecuona 0. 19. Nakagami 0. 20. Savadori 0. 21. Petrucci 0.

Stand Marken-WM:
1. Yamaha, 50 Punkte. 2. Ducati 40. 3. Suzuki 26. 4. Aprilia 15. 5. KTM 11. 6. Honda 11.

Stand Team-WM:
1. Monster Energy Yamaha, 72 Punkte. 2. Pramac Ducati 57. 3. Suzuki Ecstar 45. 4. Ducati Lenovo 40. 5. Repsol Honda 18. 6. Aprilia Gresini 15. 7. Red Bull KTM 14. 8. Esponsorama Ducati 11. 9. Petronas Yamaha SRT 8.

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