Pol Espargaró (5.): «Honda erlaubt wenig Schräglage»

Von Günther Wiesinger
MotoGP-WM Sachsenring 2021: Pol Espargaró stürzte gleich zweimal

MotoGP-WM Sachsenring 2021: Pol Espargaró stürzte gleich zweimal

Repsol-Honda-Werksfahrer Pol Espargaró stürzte am Freitag in Sachsen zweimal, sicherte sich aber trotzdem Platz 5. Doch er klagte über zuwenig Spielraum im Grenzbereich.

Die ersten zwei freien MotoGP-Trainings auf dem Sachsenring offenbarten für Pol Espargaró einige Lichtblicke, aber auch Schattenseiten – wie zum Beispiel der frühe Crash im FP1 am Freitagvormittag in Turn 3. Aber der Repsol-Honda-Werksfahrer hielt sich im FP1 mit 0,350 sec Rückstand trotzdem am Ende an vierter Position. Damit war er drittbester Honda-Pilot!

Am Nachmittag sorgte Pol mit 1:21,108 min für den fünften Platz. Er verlor 0,418 sec auf den Portugiesen Miguel Oliveira, der nach seinem Wechsel zu Honda jetzt seinen Platz bei Red Bull KTM übernommen hat. «Ich versuche, mit der Honda das Limit zu finden, und da passieren immer wieder stürzte», stellte der Spanier fest, der 2020 bei KTM fünf dritte Plätze und zwei Pole-Positions erzielt hat. «Ich bemühe mich bei jeder Strecke, so rasch wie möglich das Limit zu finden, damit ich mich danach auf das Rennen vorbereiten und dann die Stürze am Sonntag vermeiden kann. Ich muss experimentieren und schauen, wie viel Grad Schräglage ich in gewissen Kurven fahren kann. Außerdem will ich wissen, wie eng ich um die Kurven zirkeln kann, um Zeit zu sparen.»

Pol Espargaró: «Aber ich habe Probleme mit dem Schräglagenwinkel. Ich bin einen extrem großen Winkel gewohnt, aber das erlaubt mir die Honda nicht. Sie lenkt auch schwer ein. Deshalb bin ich heute sogar zweimal gecrasht. Das Bike erlaubt mir keinen Sicherheitsspielraum da draußen auf der Piste. Einige Runden sind okay, aber wegen der Stürze konnten wir keine Long-runs mit gebrauchten Reifen unternehmen. Denn nach einem Crash musst du neue Reifen nehmen. Es war ein Durcheinander. Aber immerhin habe ich eine anständige Runden zustande gebracht.»

«Es sieht so aus, als hätte ich den nötigen Speed für diese Rennstrecke, aber wir müssen es am Samstag wohl etwas ruhiger angehen lassen. Dazu müssen wir die Stürze reduzieren oder vermeiden. Ich muss mehr Kontrolle im Grenzbereich finden.»

MotoGP, Sachsenring, kombinierte Zeiten nach FP2 (18. Juni)

1. Oliveira, KTM, 1:20,690 min
2. Quartararo, Yamaha, + 0,220 sec
3. Viñales, Yamaha, + 0,333
4. Rins, Suzuki, + 0,387
5. Pol Espargaró, Honda, + 0,418
6. Nakagami, Honda, + 0,441
7. Aleix Espargaró, Aprilia, + 0,453
8. Zarco, Ducati, + 0,491
9. Miller, Ducati, + 0,502
10. Morbidelli, Yamaha, + 0,538
11. Petrucci, KTM, + 0,592
12. Marc Márquez, Honda, + 0,601
13. Alex Márquez, Honda, + 0,603
14. Martin, Ducati, + 0,708
15. Binder, KTM, + 0,736
16. Mir, Suzuki, + 0,763
17. Lecuona, KTM, + 0,878
18. Marini, Ducati, + 0,905
19. Bastianini, Ducati, + 1,012
20. Savadori, Aprilia, + 1,188
21. Rossi, Yamaha, + 1,278
22. Bagnaia, Ducati, + 1,521

Ergebnis MotoGP F1, Sachsenring, 18. Juni

1. Marc Márquez, Honda, 1:21,660
2. Quartararo, Yamaha, + 0,168
3. Nakagami, Honda, + 0,276
4. Pol Espargaró, Honda, + 0,350
5. Aleix Espargaró, Aprilia, + 0,380
6. Miller, Ducati, + 0,391
7. Rins, Suzuki, + 0,416
8. Zarco, Ducati, + 0,488
9. Mir, Suzuki + 0,512
10. Viñales, Yamaha, + 0,593
11. Bagnaia, Ducati, + 0,600
12. Oliveira, KTM, + 0,664
13. Marini, Ducati, + 0,704
14. Morbidelli, Yamaha, + 0,721
15. Bastianini, Ducati, + 0,817
16. Alex Márquez, Honda, + 0,877
17. Savadori, Aprilia, + 0,952
18, Petrucci, KTM, + 0,986
19. Martin, Ducati, + 1,018
20. Rossi, Yamaha, +1,031
21. Lecuona, KTM, + 1,068
22. Binder, KTM, + 1,309

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