Offiziell: Maverick Viñales 2022 im Aprilia-Werksteam

Von Ivo Schützbach
Maverick Vinales

Maverick Vinales

Seit Juni gab es Spekulationen über den Wechsel von Maverick Viñales vom Yamaha- ins Aprilia-Werksteam. Soeben wurde dieser vom Hersteller aus Noale offiziell bestätigt.

Maverick Viñales hat in viereinhalb Jahren bei Yamaha im MotoGP-Werksteam die Erwartungen nur sporadisch erfüllt. Er gilt als Trainings-Weltmeister und hat bisher mit der M1 nur neun MotoGP-Rennen gewonnen. Von den Leistungen seines Vorgängers Jorge Lorenzo (Weltmeister 2010, 2012 und 2015) ist er meilenweit entfernt. Den traurigen Höhepunkt erreichte die Zusammenarbeit vor dem Österreich-GP am vergangenen Wochenende, als Yamaha den Spanier suspendierte, weil dieser den Motor der M1 im vorangegangenen Steiermark-GP mehrfach bis in den Drehzahlbegrenzer hochjagte und ihn damit gefährdete.

Seit Ende Juni wissen wir, dass Maverick Viñales seinen Vertrag mit Yamaha, der ursprünglich bis Ende 2022 lief, nicht erfüllen wird. Seither gab es Mutmaßungen über seinen Wechsel ins Werksteam von Aprilia.

Soeben wurde vom Hersteller aus Noale bestätigt: Viñales wird 2022 an der Seite von Aleix Espargaro fahren. Maverick hat einen Ein-Jahres-Vertrag mit Option auf eine zweite Saison unterschrieben.

Der 26-Jährige darf sich wegen seines Yamaha-Vertrags nicht zu seinem zukünftigen Arbeitgeber äußern. Aprilia Racing Geschäftsführer Massimo Rivola sagte: «Maverick ist ein Fahrer auf höchstem Niveau, wir sind sehr glücklich, seine Verpflichtung mitteilen zu dürfen. Wir haben uns mit der grundsätzlich umgestalteten RS-GP unter den Hauptdarstellern etabliert und werden 2022 außerdem ein eigenes Werksteam sein, um Aprilia zum Erfolg zu führen. Es wird uns eine Ehre sein, unser ganzes Können, unseren Enthusiasmus und unsere Passion Maverick zur Verfügung zu stellen. Die Ankunft von Maverick bedeutet keine Distanzierung von Lorenzo Savadori, er wird ein wichtiger Teil der Aprilia-Racing-Familie bleiben.»

So könnten die MotoGP-Teams 2022 aussehen:

Repsol Honda: Marc Márquez, Pol Espargaró
Ducati Lenovo Team: Jack Miller, Pecco Bagnaia
Monster Energy Yamaha: Franco Morbidelli, Fabio Quartararo
Suzuki Ecstar: Alex Rins, Joan Mir
Red Bull KTM Factory Racing: Brad Binder, Miguel Oliveira
Aprilia Racing Team: Aleix Espargaró, Maverick Viñales
Pramac Racing Ducati: Jorge Martin, Johann Zarco
Sky VR46 Ducati Racing: Luca Marini, Marco Bezzecchi
Petronas Yamaha SRT: Garrett Gerloff? Lecuona? Darryn Binder?
LCR Honda: Alex Márquez, Takaaki Nakagami
KTM Tech3 Factory Racing: Remy Gardner, Rául Fernández
Flexbox Gresini Ducati: Enea Bastianini, Fabio Di Giannantonio

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