Valentino Rossi (15.): Eines der schwierigsten Rennen

Von Nora Lantschner
Valentino Rossi vor Danilo Petrucci

Valentino Rossi vor Danilo Petrucci

Der «Red Bull Grand Prix of the Americas» forderte den MotoGP-Assen am Sonntag alles ab. Valentino Rossi punktete in Austin erstmals seit dem Flag-to-Flag-Rennen von Spielberg wieder, war aber nicht zufrieden.

«Das war aus körperlicher Sicht eines der schwierigsten Rennen meiner Karriere, denn diese Strecke ist sehr fordernd und es war so heiß. Mit den vielen harten Bremspunkten, den vielen Richtungswechseln und den vielen Bodenwellen war es wirklich sehr, sehr schwierig», berichtete Valentino Rossi am Sonntagabend in Austin, nachdem er sein letztes MotoGP-Rennen auf amerikanischem Boden auf Rang 15 beendet hatte.

«Am Ende war mein Rennen ordentlich, wenn man meine Pace bedenkt», fasste der «Dottore» zusammen. «Ich entschied mich für den Medium-Hinterreifen und war ich nicht besonders schnell, aber ich war bis zum Schluss konstant, ich konnte ein paar Fahrer überholen und einen Punkt mitnehmen. Es ist okay, das Problem ist, dass ich nicht schnell genug und nicht ausreichend konkurrenzfähig war. Ich hatte gehofft, stärker zu sein. Für meinen Speed war das Rennen am Ende aber recht gut.»

Rossi war mit seinem Medium-Hinterreifen eine Ausnahme, war es trotzdem die richtige Wahl? «Ich verwendete den Medium-Reifen, weil ich den Soft nicht sehr mochte. Ich probierte den weichen Reifen zwar am Sonntagvormittag aus, aber ich war damit langsam. Daher entschieden wir uns, unseren Weg weiterzugehen, auch wenn nur ich und Binder den Medium nahmen. Es war aber die richtige Entscheidung für uns, weil ich bis zum Schluss konstant blieb. Leider war ich das gesamte Wochenende über nicht sehr schnell, aber so konnte ich am Ende noch einen Punkt holen.»

«Jetzt ruhen wir uns zwei oder drei Tage aus, danach müssen wir hart für die letzten Rennen trainieren. Heute war es aus körperlicher Sicht sehr, sehr hart. Die moderne MotoGP ist körperlich sehr fordernd, du kommt am Sonntag an und bist schon von den Trainings am Freitag und Samstag müde. Es ist sehr schwierig, wir müssen zu 100 Prozent fit sein – und man muss auch sehr jung sein. Ich kann versuchen, zu 100 Prozent fit zu sein. Was das ‚sehr jung‘ angeht, ist es für mich leider schwierig, aber wir versuchen härter zu trainieren», lachte der 42-jährige Italiener.

MotoGP-Ergebnis, Austin (3. Oktober):

1. Marc Márquez, Honda, 20 Runden in 41:41,435 min
2. Quartararo, Yamaha, + 4,679 sec
3. Bagnaia, Ducati, + 8,547
4. Rins, Suzuki, + 11,098
5. Martin, Ducati, + 11,752
6. Bastianini, Ducati, + 13,269
7. Miller, Ducati, + 14,722
8. Mir*, Suzuki, + 13,406
9. Binder, KTM, + 15,832
10. Pol Espargaró, Honda, + 20,265
11. Oliveira, KTM, + 23,055
12. Alex Márquez, Honda, + 24,743
13. Dovizioso, Yamaha, + 25,307
14. Marini, Ducati, + 26,853
15. Rossi, Yamaha, + 28,055
16. Lecuona, KTM, + 30,989
17. Nakagami, Honda, + 35,251
18. Petrucci, KTM, + 42,239
19. Morbidelli, Yamaha, + 49,854
– Aleix Espargaró, Aprilia, 12 Runden zurück
– Zarco, Ducati, 15 Runden zurück

* = Strafe wegen unverantwortlicher Fahrweise, einen Platz zurückversetzt.

Stand Fahrer-WM nach 15 von 18 Rennen:

1. Quartararo 254 Punkte. 2. Bagnaia 202. 3. Mir 175. 4. Miller 149. 5. Zarco 141. 6. Binder 131. 7. Marc Márquez 117. 8. Aleix Espargaró 104. 9. Viñales 98. 10. Oliveira 92. 11. Martin 82. 12. Rins 81. 13. Bastianini 71. 14. Nakagami 70. 15. Pol Espargaró 70. 16. Alex Márquez 54. 17. Morbidelli 40. 18. Lecuona 38. 19. Petrucci 37. 20. Marini 30. 21. Rossi 29. 22. Bradl 13. 23. Pirro 8. 24. Pedrosa 6. 25. Savadori 4. 26. Rabat 1.

Konstrukteurs-WM:
1. Ducati 291 Punkte 2. Yamaha 282. 3. Suzuki 197. 4. KTM 185. 5. Honda 173. 6. Aprilia 105.

Team-WM:
1. Ducati Lenovo 351 Punkte. 2. Monster Energy Yamaha 349. 3. Suzuki Ecstar 256. 4. Pramac Racing 227. 5. Red Bull KTM Factory Racing 223. 6. Repsol Honda 194. 7. LCR Honda 124. 8. Aprilia Racing Team Gresini 111. 9. Esponsorama Racing Ducati 101. 10. Tech3 KTM Factory Racing 75. 11. Petronas Yamaha SRT 72.

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