Joan Mir (6./Suzuki): «Sehr enttäuschendes Rennen»
Nach dem starken Auftakt an den Trainingstagen beim MotoGP-Saisonstart in Katar fuhr Suzuki im Rennen am Sonntag hinter den Erwartungen. Joan Mir kämpfte mit ungewöhnlichen Grip-Problemen an seiner GSX-RR.
Mit Startplatz 8 und Platz 10 im Warm-up am Sonntagmorgen waren die Vorzeichen von Suzuki-Werksfahrer Joan Mir für den Grand Prix in Katar auf dem Losail International Circuit nicht die besten. Mit einem guten Start begann das Rennen vielversprechend, denn der Spanier fuhr auf Position 4 nach vorne und hielt sich dort einige Runden. Als
Unerklärlicher Grip-Verlust warfen dem MotoGP-Weltmeister von 2020 einige Fragen auf. Am Ende reichte es für
Wo setzt Mir mit seinem Team an, um die Probleme in den Griff zu bekommen? "Dieses Rennen war sehr viel schneller als im letzten Jahr, das bedeutet, dass wir uns verbessert haben und auch unser Bike ist besser geworden. Leider haben sich die anderen auch verbessert", schmunzelte der Suzuki-Fahrer. "Normalerweise sind wir das gesamte Rennen stark, weil wir sehr auf die Abnutzung der Reifen achten, aber diesmal hatte ich die ganze Zeit keinen Grip. Es ist schwierig zu verstehen, aber wir müssen das angehen."
"Bastianini hat gewonnen, er hat gut gearbeitet. Außerdem hat mich Brad überrascht, denn ich hätte nicht gedacht, dass er auf dieser Position ins Ziel kommt. Auch die beiden Hondas an der Spitze sind wirklich stark", stellte er im Interview klar. Nach dem ersten von 21 Saisonrennen steht der Spanier mit 10 Punkten auf WM-Rang 6.
Die Startzeiten in diesem Jahr wurden deutlich vorgezogen, um der hohen Luftfeuchtigkeit und der damit verbundenen erhöhten Sturzgefahr aus dem Weg zu gehen. Ist der Plan aufgegangen? "Auf den Bildschirmen hat man bereits Tropfen gesehen. Das bedeutet, dass die Luftfeuchtigkeit bereits um diese Zeit recht hoch war", erwiderte Mir und fügte abschließend hinzu: "Es ist ein großer Vorteil, wenn wir so früh unterwegs sind und ich hoffe, dass es in der Zukunft bei dieser Startzeit bleibt."
MotoGP-Ergebnis, Doha, 6. März:
1. Enea Bastianini, Ducati, 22 Runden in 42:13,198 min
2. Brad Binder, KTM, + 0,346 sec
3. Pol Espargaró, Honda, + 1,351
4. Aleix Espargaró, Aprilia, + 2,242
5. Marc Márquez, Honda, + 4,099
6. Joan Mir, Suzuki, + 4,843
7. Alex Rins, Suzuki, + 8,810
8. Johann Zarco, Ducati, + 10,536
9. Fabio Quartararo, Yamaha, + 10,543
10. Takaaki Nakagami, Honda, + 14,967
11. Franco Morbidelli, Yamaha, + 16,712
12. Maverick Viñales, Aprilia, + 23,216
13. Luca Marini, Ducati, + 27,283
14. Andrea Dovizioso, Yamaha, + 27,374
15. Remy Gardner, KTM, + 41,107
16. Darryn Binder, Yamaha, + 41,119
17. Fabio Di Giannantonio, Ducati, + 41,349
18. Raúl Fernández, KTM, + 42,357
– Jorge Martin, Ducati, 11 Runden zurück
– Francesco Bagnaia, Ducati, 11 Runden zurück
– Miguel Oliveira, KTM, 12 Runden zurück
– Alex Márquez, Honda, 13 Runden zurück
– Marco Bezzecchi, Ducati, 16 Runden zurück
– Jack Miller, Ducati, 16 Runden zurück
WM-Stand nach 1 von 21 Grand Prix:
1. Bastianini 25 Punkte. 2. Brad Binder 20. 3. Pol Espargaró 16. 4. Aleix Espargaró 13. 5. Marc Márquez 11. 6. Mir 10. 7. Rins 9. 8. Zarco 8. 9. Quartararo 7. 10. Nakagami 6. 11. Morbidelli 5. 12. Viñales 4. 13. Marini 3. 14. Dovizioso 2. 15. Gardner 1.
Konstrukteurs-WM:
1. Ducati 25 Punkte. 2. KTM 20. 3. Honda 16. 4. Aprilia 13. 5. Suzuki 10. 6. Yamaha 7.
Team-WM:
1. Repsol Honda 27 Punkte. 2. Gresini Racing 25. 3. Red Bull KTM Factory 20. 4. Suzuki Ecstar 19. 5. Aprilia Racing 17. 6. Monster Energy Yamaha 12. 7. Pramac Racing 8. 8. LCR Honda 6. 9. Mooney VR46 Racing 3. 10. WithU Yamaha RNF 2. 11. Tech3 KTM Factory 1.
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