Fabio Quartararo (6.) fordert auch in MotoGP Strafen

Von Simon Patterson
Fabio Quartararo in Le Mans: Zufrieden mit seiner Pace

Fabio Quartararo in Le Mans: Zufrieden mit seiner Pace

Fabio Quartararo gelang am Ende des FP2 in Le Mans keine Steigerung mehr, weil er in den Verkehr kam. Für das Bummeln seiner MotoGP-Kollegen hat der Yamaha-Star und WM-Leader kein Verständnis.

«Es war ein guter Tag, weil die Pace wirklich gut war. Am Vormittag fühlte ich mich sehr gut, am Nachmittag wieder», berichtete Fabio Quartararo nach Tag 1 bei seinem Heim-GP. In der Zeitenliste liegt er nach FP2 als Sechster zwar 0,492 sec hinter Enea Bastianini zurück. Davon lässt sich der WM-Leader aber nicht aus der Ruhe bringen.

«Wir probierten im zweiten Run im FP2 etwas und es war dann ziemlich viel Verkehr auf der Strecke, auch auf Zeitenjagd. Ich konnte mich nicht mehr verbessern. Es war aber gut, ein paar Daten für morgen zu sammeln. Ich habe das Gefühl, das war recht wichtig und interessant. Insgesamt war es ein guter Tag», bekräftigte «El Diablo».

Auf Nachfrage verriet der Yamaha-Star: «Ich testete im FP2 die neue Schwinge. Die Kommentare waren ähnlich wie in Jerez – schon gut, aber du weißt am Ende nicht, ob es tatsächlich besser ist oder nicht. Es gibt keine klaren Unterschiede, aber das Gefühl ist nicht dasselbe. In der Bremsphase ist es besser, jedoch aggressiver und dann beim Einlenken schwieriger... Wir werden jetzt noch die Daten analysieren, aber mein erster Eindruck ist, dass wir morgen bei der Standard-Schwinge bleiben werden. Ich bevorzuge es, bei etwas zu bleiben, bei dem ich zu 100 Prozent sicher bin.»

Zurück zum Verkehr: Immer öfter sieht man in der MotoGP Szenen wie in der Moto3-Klasse, wenn vor der Zeitenjagd auf der Strecke gebummelt und abgewartet wird. Könnte das ein Problem werden? «Ja, es ist bereits ein Problem», entgegnete Quartararo. «Wenn Fahrer dich anschauen und auf der Linie bleiben… Wenn jemand einen Fehler macht, dann gibt es keinen Grund, mitten auf der Strecke zu bleiben. Und als ich in der Moto3 war, waren die MotoGP-Fahrer mein Vorbild. Wenn wir damit anfangen, wird in der Moto3 dasselbe passieren. In der Moto3-Klasse gibt es viele Strafen, in der MotoGP dagegen wurde noch nie gestraft. Ich glaube, mit den Penaltys müssten sie in der MotoGP viel härter sein», forderte der 23-jährige Franzose.

MotoGP, Le Mans, kombinierte Zeiten nach FP2 (13. Mai):

1. Bastianini, Ducati, 1:31,148 min
2. Aleix Espargaró, Aprilia, + 0,202 sec
3. Rins, Suzuki, + 0,297
4. Zarco, Ducati, + 0,360
5. Bagnaia, Ducati, + 0,487
6. Quartararo, Yamaha, + 0,492
7. Brad Binder, KTM, + 0,509
8. Mir, Suzuki, + 0,518
9. Pol Espargaró, Honda, + 0,623
10. Martin, Ducati, + 0,764
11. Miller, Ducati, + 0,766
12. Morbidelli, Yamaha, + 0,877
13. Viñales, Aprilia, + 0,903
14. Marini, Ducati, + 0,980
15. Marc Márquez, Honda, + 1,005
16. Nakagami, Honda, + 1,017
17. Di Giannantonio, Ducati, + 1,127
18. Bezzecchi, Ducati, + 1,166
19. Alex Márquez, Honda, + 1,357
20. Dovizioso, Yamaha, + 1,388
21. Oliveira, KTM, + 1,547
22. Gardner, KTM, + 1,589
23. Fernández, KTM, + 2,409
24. Darryn Binder, Yamaha, + 2,413

MotoGP-Ergebnis, Le Mans, FP2:

1. Bastianini, Ducati, 1:31,148 min
2. Aleix Espargaró, Aprilia, + 0,202 sec
3. Rins, Suzuki, + 0,297
4. Zarco, Ducati, + 0,360
5. Bagnaia, Ducati, + 0,487
6. Quartararo, Yamaha, + 0,492
7. Brad Binder, KTM, + 0,509
8. Mir, Suzuki, + 0,518
9. Martin, Ducati, + 0,764
10. Miller, Ducati, + 0,766
11. Morbidelli, Yamaha, + 0,877
12. Viñales, Aprilia, + 0,903
13. Pol Espargaró, Honda, + 0,928
14. Marc Márquez, Honda, + 1,005
15. Di Giannantonio, Ducati, + 1,127
16. Bezzecchi, Ducati, + 1,166
17. Marini, Ducati, + 1,268
18. Alex Márquez, Honda, + 1,357
19. Dovizioso, Yamaha, + 1,388
20. Oliveira, KTM, + 1,547
21. Gardner, KTM, + 1,589
22. Nakagami, Honda, + 2,249
23. Fernández, KTM, + 2,409
24. Darryn Binder, Yamaha, + 2,413

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