Jack Miller (11./Ducati): «Wir haben es versucht»

Von Tim Althof
Jack Miller, neben Alex Rins

Jack Miller, neben Alex Rins

Jack Miller war am Freitag in Le Mans ein Sturzopfer. Der Ducati-Werksfahrer verlor durch den Crash wertvolle Zeit. Gelbe Flaggen verhinderten am Ende den provisorischen Einzug in Q2, somit bleibt am Samstag viel Arbeit.

Ducati-Werksfahrer Jack Miller fuhr am Freitag beim siebten MotoGP-Event der Saison in der kombinierten Zeitenliste der beiden freien Trainings auf den elften Platz. Dem Australier fehlten zwei Tausendstelsekunden auf Jorge Martin (Ducati) direkt vor ihm, zu Enea Bastianini, der seine Ducati auf die erste Position stellte, verlor Miller sieben Zehntelsekunden. Ein Sturz raubte ihm am Freitag kurzzeitig den Rhythmus.

«Ein guter Tag und mehr oder weniger war die Pace vorhanden. Am Morgen war das Gefühl gut, dann haben wir etwas für das zweite Training verändert, das war leider nicht die beste Entscheidung. Ich bekam Probleme bei den Richtungswechseln. Leider hatte ich einen kleinen Sturz am Ende der Session», fasste Miller im Interview zusammen. «Das war komisch, mitten in der Kurve hat es mich weggeschmissen. Der Grip war vorhanden, aber wenn du stürzt, dann plötzlich und ohne Vorwarnung, das war bei vielen so.»

«Wir müssen am Set-up arbeiten, leider sind wir nicht in den Top-10», ärgerte sich der 27-jährige Ducati-Fahrer. «Wir haben es versucht, aber viele gelbe Flaggen am Ende haben es nicht einfach gemacht, eine Runde zu schaffen.»

Der WM-Elfte ging anschließend ins Detail: «Ich hatte ein Problem, das Motorrad in die Kurve einzulenken im ersten Training. Besonders im ersten Sektor habe ich viel Zeit verloren. Wir haben das Bike angepasst, doch das führte dazu, dass wir am Kurven Ausgang völlig daneben waren. Auch der Richtungswechsel wurde somit deutlich schlechter.»

«So ein Sturz nimmt dir etwas das Vertrauen. Die Pace ist bereits sehr schnell, wir sind bereits konstant 1:31er-Zeiten in FP1 gefahren. Unter dem Rundenrekord des Rennens», betonte Miller und fügte abschließend hinzu: «Am Samstag werden wir dann 1:30er-Rundenzeiten fahren, ganz sicher. Besonders wenn es kälter ist am Morgen.»

MotoGP, Le Mans, kombinierte Zeiten nach FP2 (13. Mai):

1. Bastianini, Ducati, 1:31,148 min
2. Aleix Espargaró, Aprilia, + 0,202 sec
3. Rins, Suzuki, + 0,297
4. Zarco, Ducati, + 0,360
5. Bagnaia, Ducati, + 0,487
6. Quartararo, Yamaha, + 0,492
7. Brad Binder, KTM, + 0,509
8. Mir, Suzuki, + 0,518
9. Pol Espargaró, Honda, + 0,623
10. Martin, Ducati, + 0,764
11. Miller, Ducati, + 0,766
12. Morbidelli, Yamaha, + 0,877
13. Viñales, Aprilia, + 0,903
14. Marini, Ducati, + 0,980
15. Marc Márquez, Honda, + 1,005
16. Nakagami, Honda, + 1,017
17. Di Giannantonio, Ducati, + 1,127
18. Bezzecchi, Ducati, + 1,166
19. Alex Márquez, Honda, + 1,357
20. Dovizioso, Yamaha, + 1,388
21. Oliveira, KTM, + 1,547
22. Gardner, KTM, + 1,589
23. Fernández, KTM, + 2,409
24. Darryn Binder, Yamaha, + 2,413

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