Johann Zarco: Bastianini-Crash verschaffte ihm Luft

Von Johannes Orasche
Zarco vor Bezzecchi, Marini und Binder

Zarco vor Bezzecchi, Marini und Binder

Prima-Pramac-Ducati-Pilot Johann Zarco kam im MotoGP-Rennen von Mugello auf Rang 4 und sprach anschließend offen über die Kämpfe mit seinen Markenkollegen.

Johann Zarco zeigte in Mugello am Sonntag ein solides MotoGP-Rennen und wurde am Ende Vierter. Der Franzose stand bei Ducati aber klar im Schatten der italienischen VR46-Youngsters und vor allen von Rennsieger Francesco «Pecco» Bagnaia.

Zarco schlich sich mit Fortdauer des Rennens an die Verfolgergruppe von Bagnaia heran, im Ziel fehlten dem zweifachen Moto2-Weltmeister nur 0,6 Sekunden zum Podium.

«Ich bin glücklich mit dem Renntag», fasste Zarco zusammen. «Im Warm-up war mein Gefühl besser als am Samstag. Das war gut für den Rennstart und die Pace. Die Reifenwahl war einfach, die Medium-Kombination war perfekt für diese Temperaturen. Es war nicht zu heiß, ich hatte alles unter Kontrolle. Ich bin auch glücklich mit dem Start. Er war besser als zuletzt. Wenn ich das jetzt immer so hinbekomme, wäre ich sehr glücklich und könnte die Rennen mehr genießen. Ich konnte dann beginnen zu kämpfen, verlor dabei aber Zeit. Die anderen können auch kontern, Fabio und Aleix verlieren da keine Zeit.»

Der WM-Fünfte weiter: «Dann war die erste Gruppe weg und ich konnte sie wieder einholen. Mein Gefühl war großartig. Bastianini ist bei mir geblieben. Ich wusste, dass er stark ist im Rennen und hatte keine Zweifel, dass er dranbleiben und mich auch überholen könnte. Nach seinem Crash hatte ich etwas Luft. Als ich an Bezzecchi vorbei war, wollte ich Aleix noch attackieren, das war aber nicht mehr möglich. Auch auf der Geraden war ich nicht schnell genug. Auf der Bremse konnte ich nichts finden, er bremst auch sehr spät. Ich hätte ihn in der letzten Runde zwischen Kurve 2 und 3 erwischen können. Aber Platz 4 ist für mich gut.»

Ergebnisse MotoGP-Rennen Mugello (29. Mai):

1. Pecco Bagnaia, Ducati, 23 Runden in 41:18,923 min
2. Fabio Quartararo, Yamaha, +0,635 sec
3. Aleix Espargaró, Aprilia, +1,983
4. Johann Zarco, Ducati, +2,590
5. Marco Bezzecchi, Ducati, +3,067
6. Luca Marini, Ducati, +3,875
7. Brad Binder, KTM, +4,067
8. Takaaki Nakagami, Honda, +10,944
9. Miguel Oliveira, KTM, +11,256
10. Marc Márquez, Honda, +11,800
11. Fabio Di Giannantonio, Ducati, +12,916
12. Maverick Vinales, Aprilia, +12,917
13. Jorge Martin, Ducati, +17,240
14. Alex Márquez, Honda, +17,568
15. Jack Miller, Ducati, +17,687
16. Darryn Binder, Yamaha, +20,265
17. Franco Morbidelli, Yamaha, +20,296
18. Michele Pirro, Ducati, +21,305
19. Remy Gardner, KTM, +30,548
20. Andrea Dovizioso, Yamaha, +31,011
21. Raul Fernandez, KTM, +42,723
22. Lorenzo Savadori, Aprilia, 1 Runde zurück
– Enea Bastianini, Ducati, 10 Runden zurück
– Alex Rins, Suzuki, 16 Runden zurück
– Joan Mir, Suzuki, 16 Runden zurück
– Pol Espargaró, Honda, 19 Runden zurück

Fahrer-WM, Stand nach 8 von 20 Grands Prix:
1. Quartararo, 122 Punkte. 2. Aleix Espargaró 114. 3. Bastianini 94. 4. Bagnaia 81. 5. Zarco 75. 6. Rins 69. 7. Brad Binder 65. 8. Miller 63. 9. Marc Márquez 60. 10. Mir 56. 11. Oliveira 50. 12. Pol Espargaró 40. 13. Nakagami 38. 14. Viñales 37. 15. Martin 31. 16. Marini 31. 17. Bezzecchi 30. 18. Alex Márquez 20. 19. Morbidelli 19. 20. Di Giannantonio 8. 21. Dovizioso 8. 21. Darryn Binder 6. 23. Gardner 3.

Konstrukteurs-WM:
1. Ducati, 181 Punkte. 2. Yamaha 122. 3. Aprilia 115. 4. KTM 93. 5. Suzuki 80. 6. Honda 75.

Team-WM:

1. Aprilia Racing, 151 Punkte. 2. Ducati Lenovo 144. 3. Monster Energy Yamaha 141. 4. Suzuki Ecstar 125. 5. Red Bull KTM Factory 115. 6. Prima Pramac Racing 106. 7. Gresini Racing 102. 8. Repsol Honda 100. 9. Mooney VR46 Racing 61. 10. LCR Honda 58. 11. WithU Yamaha RNF 14. 12. Tech3 KTM Factory 3.

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