Das Aprilia-Werksteam verhaute beim Österreich-GP die Reifenwahl. Aleix Espargaró kam über Platz 6 nicht hinaus. Massimo Rivola zeigte sich enttäuscht.
Seit 26. Januar laufen auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya die Formel-1-Wintertests. Fans auf den Tribünen? Pustekuchen. Medien entlang der Bahn? Unerwünscht. Die Formel 1 spielt Verstecken. Wieso?
Weiterlesen
Werbung
Aprilia Racing hatte bis zum heutigen Tag auf dem Red Bull Ring noch nie ein Top-Ten-Ergebnis zustande gebracht, selbst der WM-Zweite Aleix Espargaró war über einen elften und einen zwölften Platz in der Steiermark nie hinausgekommen. Diesmal brachte Aprilia beim GP von Österreich mit Aleix Espargaró immerhin Platz 6 nach Hause, Maverick Viñales traf als 13. Im Ziel ein.
Werbung
Werbung
Renndirektor Massimo Rivola war damit alles andere als zufrieden. Denn in der Fahrer-WM liegt Aleix jetzt bereits 32 Punkte hinter Fabio Quartararo, und Pecco Bagnaia lauert nur noch mit 12 Punkten Rückstand an dritter Position. Aprilia warb übrigens in Österreich erstmals für die berühmten österreichischen Steyr-Traktoren auf der Verkleidung, das Unternehmen gehört jetzt zum italienischen CASE-Konzern, einem Aprilia-Sponsor.
"Wir haben die Reifenwahl komplett verhaut", ärgerte sich Rivola im Gespräch mit SPEEDWEEK.com. "Wir wussten, der Soft-Hinterreifen würde ein gewisses Risiko bergen, aber wir haben nicht mit einem so starken Nachlassen der Haftung gerechnet. Die ‘degradation’ war zu groß. Das ist unsere Schuld, die Schuld des Teams. Was Aleix heute hier gezeigt hat, war eventuell eines der besten Rennen, die er je gefahren ist. Bei seinem Motorrad hat das Hinterrad sogar auf der Zielgeraden durchgedreht. In der Fahrer-WM konnten wir einigermassen Schadenbegrenzung betreiben, denn wir hatten. Ein bisschen Glück, weil Aleix durch den Sturz von Jorge Martin und den Ausfall von Enea Bastianini zwei Plätze wettgemacht hat."
Werbung
Werbung
"Es ist wahr, dass Spielberg immer eine schwierige Piste für Aprilia war", hielt Rivola fest. "Aber wenn wir unseren Piloten für das Rennen nicht die besten Bedingungen bieten, ist das enttäuschend. Denn das bedeutet: Wir haben keinen guten Job gemacht."
Seit 26. Januar laufen auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya die Formel-1-Wintertests. Fans auf den Tribünen? Pustekuchen. Medien entlang der Bahn? Unerwünscht. Die Formel 1 spielt Verstecken. Wieso?
Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach
Die aktuellsten News rund um die Uhr, von Experten analysiert und kommentiert und exklusive Einblicke hinter die Kulissen. Hier schreiben Fans für Fans.