Domi Aegerter ist sprachlos: «Einfach unglaublich»
Für den MotoE-Weltcup-Sieger Dominique Aegerter ging am Dienstag in Misano ein Traum in Erfüllung. Der Schweizer durfte die MotoGP-Suzuki testen und war anschließend unendlich begeistert.
Am Samstag gewann Domi Aegerter den Titel in der MotoE-Klasse mit einem Podestplatz. Auch am Sonntag schwang sich der Schweizer nochmal auf die Energica und fuhr am Ende auf Platz 4. Als Belohnung für seinen Titel und eventuell als Ausblick auf das kommende MotoGP-Rennen in Aragón, durfte Aegerter am Dienstag beim Test auf die Maschine des verletzten Joan Mir steigen.
"Für mich wurde ein Traum wahr", fuhr "Domi-Fighter" fort. "Sehr nette Leute, die mir in kurzer Zeit sehr stark geholfen haben. Wir haben 33 Runden mit zwei Reifensätzen zurückgelegt. Das Bike ist einfach verrückt, mit den 'Ride Height Devices' beschleunigt die Maschine wie eine Rakete. Man kann so viel Schräglage fahren, mir fehlen noch vier oder fünf Grad. Das Motorrad hat sehr viel Grip, zu viel Grip. Es ist cool, so etwas als Fahrer zu behaupten."
"Die Bremsen waren okay, ich habe das direkt verstanden. Es ist allerdings schwieriger, das Bike leicht anzustellen, um in die Kurve einzubiegen und wieder zu beschleunigen. Ich wurde immer wieder aus der Kurve getragen. Diesen Bereich und die Schräglage muss ich verbessern", betonte Aegerter, der nicht abgeneigt wäre, Joan Mir in Aragón zu vertreten.
Darauf angesprochen erklärte Aegerter: "Das wäre ein weiterer Traum. Aber ich hoffe, dass sich Joan schnell erholt, damit er selbst in Aragón fahren kann. Mein Kalender ist sehr voll, ich fahre am Mittwoch nach Magny-Cours, dann wäre das Rennen in Aragón und gleich die Woche danach der Lauf in Barcelona. Ich führe in der Supersport-WM, der Titel ist für mich das Wichtigste."
Dann ergänzte er freudestrahlend: "Es ist eine Schande, dass ich nicht noch mehr Runden fahren kann. Ich wusste nicht, dass es schon der letzte Run war. Ansonsten hätte ich noch deutlich mehr gepusht. Aber nach 33 Runden, diesen Rückstand auf den Schnellsten zu haben, das ist nicht so schlecht. In meinem ersten Run war ich gleich so schnell wie Watanabe, der ein ganzes Wochenende gefahren ist. Ich als Fahrer, gemeinsam mit dem Motorrad und dem Team, das ist keine schlechte Sache."
Misano-Test, Dienstag, Session 1 (6. September):
1. Aleix Espargaró, Aprilia, 1:31.531 min
2. Viñales, Aprilia, + 0,026 sec
3. Quartararo, Yamaha, + 0,057
4. Pol Espargaró, Honda, + 0,176
5. Bastianini, Ducati, + 0,210
6.Bagnaia, Ducati, + 0,277
7. Martin, Ducati, + 0,333
8. Rins, Suzuki, + 0,405
9. Di Giannantonio, Ducati, + 0,419
10. Marini, Ducati + 0,506
11. Bezzecchi, Ducati, + 0,524
12. Morbidelli, Yamaha, + 0,538
13. Brad Binder, KTM, + 0,623
14. Miller, Ducati, + 0,682
15. Zarco, Ducati, + 0,690
16. Oliveira, KTM, + 0,805
17. Marc Márquez, Honda, + 0,864
18. Raúl Fernández, KTM, + 0,867
19. Alex Márquez, Honda, +0,945
20. Nakagami, Honda, + 0,981
21. Pirro, Ducati, + 1,031
22. Bradl, Honda, + 1,103
23. Gardner, KTM, + 1,208
24. Darryn Binder, Yamaha, + 1,289
25. Pedrosa, KTM, + 1,508
26. Savadori, Aprilia, + 1,848
27. Aegerter, Suzuki, + 2,376
28. Dovizioso, Yamaha, + 3,366
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