Macht es für Joan Mir so Sinn? FP3 wird entscheidend
Marc Márquez mischte bei seiner MotoGP-Rückkehr auf Anhieb in den Top-10 mit, Joan Mir hat in Aragón deutlich mehr Mühe. Der Suzuki-Werksfahrer überlegt daher, das Comeback-Wochenende abzubrechen.
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Bei seinem Horror-Abflug in der vierten Kurve des Österreich-GP auf dem Red Bull Ring hatte sich Joan Mir am 21. August Verletzungen am Sprungbein und an den Bändern des rechten Fußgelenks zugezogen. Deshalb verpasste er den Grand Prix und die Testfahrten in Misano.
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In Aragón kehrte der Suzuki-Werksfahrer knapp vier Wochen später zurück. Vor seinem Comeback ging er davon aus, zu 90 Prozent fit zu sein. "Ich weiß, dass ich in diesen Tagen ein bisschen Schmerzen haben werde, weil ich mich noch nicht komplett wieder erholt habe. Ich glaube aber nicht, dass es mit Blick auf den Speed ein Problem sein wird", meinte er noch am Donnerstag in der Pressekonferenz. Tatsächlich hatte der 25-jährige Mallorquiner bei seiner Rückkehr auf der GSX-RR am Freitag aber große Mühe. "Ich fühle mich nicht so, wie ich es erwartet hatte", räumte er nach dem 21. Rang und 1,219 sec Rückstand im FP2 ein. "Ich habe Schwierigkeiten, die Hinterradbremse zu betätigen. Das ist ein großes Problem. In den Rechtskurven habe ich auch Probleme. Um das Motorrad einzulenken, bringe ich den Fuß in eine andere Position, als ich es normalerweise mache. Das hat einen anderen Fahrstil zur Folge, der nicht wirklich funktioniert. Und ich bin müde", schob der Weltmeister von 2020 nach.
"Es ist schwierig. Wir haben ziemlich hart gearbeitet, um hier in der bestmöglichen Verfassung zu sein. Ich hatte erwartet, dass ich mich viel besser fühlen würde. Im Moment fühle ich mich aber nicht großartig. Wir müssen sehen, wie es mir am Samstagmorgen gehen wird, nach ein bisschen Erholung und Physiotherapie. Am Samstag werden wir eine Entscheidung treffen. Denn wenn ich nicht zu 100 Prozent fahren kann, macht es nicht viel Sinn, das Wochenende durchzuziehen. Denn danach kommt gleich das nächste… Es ist noch nichts entschieden, wir denken nur nach – aber wenn wir hier aufhören, wäre ich für Japan in einer besseren Form."
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"Für den Moment werde ich am Samstag mit der Mentalität aufwachen, dass ich fahren will. Wir müssen aber clever sein. Wenn ich um den Titel kämpfen würde, würde es Sinn machen zu kämpfen, um auch nur einen Punkt zu sammeln. Dieses Jahr sieht es aber nicht danach aus, als wäre es unser Fall", konnte sich Mir dann ein Lachen nicht verkneifen. "Wir müssen clever sein und versuchen, bei 100 Prozent zu sein, damit wir versuchen können, gute Ergebnisse zu holen. Das ist mit Sicherheit unser Ziel – auf dem Podium zu sein. Nach dem Gefühl, das ich am Freitag hatte, habe ich so meine Zweifel."
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Wann wird Mir wissen, ob er weitermacht? "Wir werden als Team eine Entscheidung treffen – nach oder während FP3."
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