Darryn Binder nach Sturz genervt: «Es ist merkwürdig»

Von Mario Furli
Darryn Binder stürzte am Sonntag in Motegi zehn Runden vor Schluss und war danach «verärgert, traurig, genervt», wie der südafrikanische Yamaha-Pilot aufzählte.

«Mein Start war wirklich gut, ich habe in der ersten Runde ein paar Plätze gutgemacht und danach war meine Pace recht okay. Ich habe mich an Di Giannantonio und Morbidelli gehängt. Ich war vielleicht ein kleines bisschen langsamer, aber ich konnte mich dort recht gut halten, das Feeling war ziemlich gut. Dann hat mich Cal [Crutchlow] überholt und er hat dann ein bisschen zugelegt. Ich habe versucht mitzugehen. Ich bin einfach meine Pace weitergefahren, dann aber leider in der 14. Runde in Kurve 9 gestürzt. Das war sehr enttäuschend», bekräftigte Darryn Binder.

«Leider ist es in diesem Jahr oft passiert, dass ich auf der Bremse wirklich Mühe bekomme, wenn der Hinterreifen einen kleinen Drop hat. Ich habe das Gefühl, als würden meine Bremsphasen viel länger werden», schilderte der WithU-RNF-Yamaha-Pilot sein Problem. «Ich habe in den ersten zehn Runden dieselbe Referenz – und dann habe ich plötzlich Mühe, das Motorrad zu stoppen, obwohl ich am selben Punkt bremse. Dann fange ich an, mit mehr Bremse und höherer Geschwindigkeit in die Kurve zu kommen – und letztendlich habe ich einen Fehler gemacht.»

«Es ist merkwürdig. Normalerweise werden die Jungs schneller, wenn weniger Sprit im Tank ist. Diesen Nutzen sehe ich aber nicht, ich kann das Bike nicht in kürzerer Zeit stoppen. Bei mir wird es schlimmer», seufzte Darryn. «Da müssen wir eine Lösung finden, weil es jetzt schon eine Weile so ist.»

«Insgesamt war es ein schwieriges Wochenende», fasste der Rookie seinen Japan-GP zusammen. «Wir hatten nur eine Trainings-Session im Trockenen. Also verändert man nach dem Warm-up noch Dinge für das Rennen. Und gewisse Bereiche mit der Elektronik haben nicht perfekt funktioniert, was es für mich schwierig gemacht hat.»

MotoGP-Ergebnis, Motegi (25. September):

1. Miller, Ducati, 24 Rdn in 42:29,174 min
2. Brad Binder, KTM, + 3,409 sec
3. Martin, Ducati, + 4,136
4. Marc Márquez, Honda, + 7,784
5. Oliveira, KTM, + 8,185
6. Marini, Ducati, + 8,348
7. Viñales, Aprilia, + 9,879
8. Quartararo, Yamaha, + 10,193
9. Bastianini, Ducati, + 10,318
10. Bezzecchi, Ducati, + 16,419
11. Zarco, Ducati, + 16,586
12. Pol Espargaró, Honda, + 17,456
13. Alex Márquez, Honda, + 18,219
14. Morbidelli, Yamaha, + 19,012
15. Crutchlow, Yamaha, + 19,201
16. Aleix Espargaró, Aprilia, + 25,473
17. Di Giannantonio, Ducati, + 27,006
18. Raúl Fernández, KTM, + 29,374
19. Gardner, KTM, + 29,469
20. Nakagami, Honda, + 43,294
– Bagnaia, Ducati, 1 Runde zurück
– Rins, Suzuki, 10 Runden zurück
– Darryn Binder, Yamaha, 10 Runden zurück
– Tsuda, Suzuki, 13 Runden zurück
– Nagashima, Honda, 15 Runden zurück

MotoGP-WM-Stand (nach 16 von 20 Rennen):

1.Quartararo 219 Punkte. 2. Bagnaia 201. 3. Aleix Espargaró 194. 4. Bastianini 170. 5. Miller 159. 6. Brad Binder 148. 7. Zarco 138. 8. Martin 120. 9. Viñales 113. 10. Rins 108. 11. Oliveira 106. 12. Marini 101. 13. Bezzecchi 80. 14. Mir 77. 15. Marc Márquez 73. 16. Pol Espargaró 47. 17. Nakagami 46. 18. 18. Alex Márquez 42. 19. Morbidelli 28. 20. Di Giannantonio 23. 21. Dovizioso 15. 22. Darryn Binder 10. 23. Gardner 9. 24. Raúl Fernández 8. 25. Crutchlow 3. 26. Bradl 2.

Konstrukteurs-WM:
1. Ducati 371 Punkte (Titelgewinner). 2. Aprilia 226. 3. Yamaha 221. 4. KTM 181. 5. Suzuki 134. 6. Honda 113.

Team-WM:
1. Ducati Lenovo Team 360 Punkte. 2. Aprilia Racing 307. 3. Prima Pramac Racing 258. 4. Red Bull KTM Factory 254. 5. Monster Energy Yamaha 247. 6. Gresini Racing 193. 7. Suzuki Ecstar 185. 8. Mooney VR46 Racing 181. 9. Repsol Honda 122. 10. LCR Honda 88. 11. WithU Yamaha RNF 28. 12. Tech3 KTM Factory 17.

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