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Marc Márquez testet für 2023: «Akzeptiere die Rolle»

Der 100. MotoGP-Podestplatz seiner Karriere gab Marc Márquez und seinem Repsol Honda Team Auftrieb – auch für den anstehenden Sepang-GP, vor allem aber für die Saison 2023.

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"Wir haben aus dem Australien-GP sehr positive Energie und Extra-Motivation mitgenommen", betonte Marc Márquez. Wenn du sehr hart arbeitest, wenn Honda und all die Ingenieure sehr hart arbeiten und wenn das Team gelitten hat – denn ich habe zu Hause gelitten, aber sie haben die ganze Saison lang auf der Strecke gelitten, dann bedeuten gute Neuigkeiten und gute Ergebnisse viel. Schon in Japan die Pole-Position, dann der Kampf mit den Top-Jungs in Thailand und schließlich der Podestplatz in Australien sind ein wichtiger Boost für nächstes Jahr."

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Wie gewohnt bemühte sich der Repsol-Honda-Star aber im Vorfeld des nächsten GP-Wochenendes, die Euphorie zu bremsen. "Hier in Sepang werden wir ein bisschen auf unseren wahren Platz zurückkehren, weil Australien ein sehr spezieller Kurs und eine meiner Lieblingsstrecken ist", mahnte Márquez. "Wir pushen aber weiter und wir arbeiten für 2023. Mein Hauptziel ist, diese positive Entwicklung fortzuführen."

Tatsächlich testete der achtfache Weltmeister bereits beim Australien-GP unter anderem ein neues Aero-Paket an seiner RC213V. Zum Abschluss kam diese Arbeit am vergangenen Wochenende aber noch nicht, verriet Márquez vor dem Malaysia-GP.

"Wir hatten auf Phillip Island viele neue Teile. Wir haben sie am Freitag getestet, aber für Samstag habe ich dann ein bisschen Druck gemacht, um den Plan zu ändern. Denn ich habe schon am Freitag gesehen, dass es möglich war, ein gutes Ergebnis zu holen. Also haben wir uns ein bisschen mehr auf das Rennwochenende konzentriert", verriet Marc. "Es stimmt aber, dass die Strecke hier in Malaysia gut ist, um Dinge zu testen. Daher werde ich am Freitag ein paar neue Dinge ausprobieren. Wenn das Wetter es zulässt, werde ich weiter testen. Es ist wichtig, weil wir die Deadline für den Valencia-Test haben."

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"Klar werde ich versuchen, das Maximum zu erreichen. Ich versuche aber immer auch, an diese neuen Dinge zu denken", fasste Márquez seine Herangehensweise zusammen.

Hat HRC für Malaysia noch einmal neue Teile gebracht? "Wie schon erwähnt, in Australien habe ich [die Testarbeit] mit all diesen neuen Dingen nicht zu Ende gebracht. Ich rede da zum Beispiel von den Heck-Flügeln, die ich nur einen Run lang ausprobiert habe. Wir haben also noch keine guten Informationen dazu und ich werde sie hier in Sepang erneut testen. Die anderen Dinge, die von außen nicht zu sehen sind, kann ich nicht verraten", grinste Marc. "Es gibt aber einige Dinge, die jemand bei Honda testen muss. Uns bleibt keine Zeit, also müssen wir es während des Rennwochenendes machen. Diese Rolle akzeptiere ich."

Traut sich der 29-jährige Spanier zu, in Sepang dennoch wieder um die Podestplätze zu kämpfen? "Nach Thailand, nach den drei Rennwochenenden am Stück, hatte ich das Gefühl, dass ich eine Pause brauchte. Das war wichtig, weil ich sofort eine große Verbesserung gespürt habe, als ich in Australien wieder auf das Motorrad gestiegen bin. Nicht nur das, ich habe auch gespürt, dass sich die Muskeln nach dem Grand Prix schneller erholt haben. Diese Strecke hier in Sepang zählt wegen der heißen Bedingungen zu den anspruchsvollsten im Kalender. Wir sind aber bereit, um zu kämpfen. Ich will nicht mehr über den Arm nachdenken. Es stimmt, vor allem im Winter wird sich die Verfassung des Arms verbessern. Ich will aber in der gegebenen Situation 100 Prozent geben."

An diesem Wochenende ist Regen nicht auszuschließen, das könnte dem Honda-Star zugutekommen. "Zunächst einmal müssen wir verstehen, wo wir im Trockenen stehen", entgegnete Márquez. "Aber klar, wir haben in Thailand und Motegi gesehen, dass alles offener ist, wenn es nass ist. Wir müssen aber auch erst sehen, wo wir im Nassen stehen. In Motegi zum Beispiel habe ich mich sehr stark gefühlt, in Thailand hatte ich ein bisschen mehr Mühe. Zuerst will ich aber im Trockenen stark sein und daran denken."

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MotoGP-WM-Stand (nach 18 von 20 Rennen):

1. Bagnaia 233 Punkte. 2. Quartararo 219. 3. Aleix Espargaró 206. 4. Bastianini 191. 5. Miller 179. 6. Brad Binder 160. 7. Zarco 159. 8. Rins 137. 9. Martin 136. 10. Oliveira 135. 11. Viñales 122. 12. Marini 111. 13. Marc Márquez 104. 14. Bezzecchi 93. 15. Mir 77. 16. Pol Espargaró 54. 17. Alex Márquez 50. 18. Nakagami 46. 19. Morbidelli 31. 20. Di Giannantonio 23. 21. Dovizioso 15. 22. Darryn Binder 12. 23. Gardner 10. 24. Raúl Fernández 9. 25. Crutchlow 6. 26. Bradl 2.

Konstrukteurs-WM:

1. Ducati 407 Punkte (Titelgewinner). 2. Aprilia 242. 3. Yamaha 227. 4. KTM 212. 5. Suzuki 163. 6. Honda 144.

Team-WM:

1. Ducati Lenovo Team 412 Punkte. 2. Aprilia Racing 328. 3. Red Bull KTM Factory 295. 4. Prima Pramac Racing 295. 5. Monster Energy Yamaha 250. 6. Gresini Racing 214. 7. Suzuki Ecstar 214. 8. Mooney VR46 Racing 204. 9. Repsol Honda 160. 10. LCR Honda 96. 11. WithU Yamaha RNF 33. 12. Tech3 KTM Factory 19.

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