Pramac-Ducati-Pilot Johann Zarco ließ sich ein Lob für den neuen Weltmeister nicht nehmen und verglich die Saisonen der WM-Rivalen Francesco Bagnaia sowie Fabio Quartararo.
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Johann Zarcos Ducati-Werkskollege Francesco Bagnaia hat sich beim Saisonfinale in Valencia als erster Ducati-Fahrer-Weltmeister seit Casey Stoner 2007 in die MotoGP-Geschichtsbücher eingetragen. Zarco gratulierte dem Italiener zwar zum Erfolg, allerdings blieb dem Franzosen nicht nur die Saison von Bagnaia, sondern auch jene von Fabio Quartararo (Monster Energy Yamaha MotoGP) im Gedächtnis.
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"Sieben Siege in einer Saison sind ein Traum", stellte Zarco in Valencia fest und führte lobend fort: "Pecco hat seinen Speed, den er letztes Jahr zum Ende der Saison gezeigt hatte, bewiesen. Diese Saison hat Pecco ihn aber deutlich früher gefunden, die Bestätigung kam quasi mit den Siegen in Jerez und Mugello. Ich freue mich sowohl für Pecco als auch für Ducati." Doch fand Zarco, der nach 20 Rennen den achten WM-Rang mit 166 Punkten belegte, auch positive Worte für den Vize-Weltmeister Quartararo. Der Pramac-Pilot verdeutlichte seinen Gedankengang: "Fabio hatte eine fantastische Saison, war konstant und hat gewonnen. Fabio hätte die Nerven im Kampf um den WM-Titel früh verlieren können. Dem war aber nicht so, denn er war beim Finale in Valencia nervenstark."
Der Franzose bedauerte allerdings, dass die Anzahl der Duelle zwischen Bagnaia und Quartararo auf der Strecke überschaubar blieben. Beim Finale in Valencia habe Zarco zusammen mit Brad Binder (Red Bull KTM Factory Racing) lediglich den WM-Kampf beobachtet, einmischen wollten sich beide Piloten nicht. Für Zarco nahm das Valencia-Finale allerdings kein schönes Ende, nachdem der Pramac-Fahrer zwölf Runden vor Schluss gestürzt war.
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Zarco war vier Mal in der Saison 2022 auf dem Podest zu Gast, zwei Mal als Zweiter und zwei Mal als Dritter. Der zweifache Moto2-Weltmeister (2015, 2016) arbeitete die 20 Rennen auf: "Für meinen Teil habe ich sehr viel in dieser Saison gelernt. Wirklich zufrieden mit dem achten WM-Rang bin ich nicht, ich habe nämlich sehr viel Zeit und Energie in die Saison gesteckt. Aber das ist nun mal die MotoGP. Ich freue mich auf die nächste Saison, in der ich Fortschritte machen will."
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