Alberto Puig (Honda): «Müssen viele Dinge verbessern»
Repsol-Honda-Teammanager Alberto Puig räumte nach dem Sepang-Test und den Plätzen 10 und 12 für Marc Márquez und Joan Mir ein, dass an der RC213V noch viele Dinge verbessert werden müssten.
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"Wir haben kein komplett neues Konzept. Es ist eine Weiterentwicklung von dem, was wir in Valencia getestet haben", sagte Alberto Puig im Interview mit motogp.com zum Material, das den Honda-Piloten beim Sepang-Test zur Verfügung stand.
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Zur Erinnerung: Marc Márquez begann den ersten IRTA-Test des Kalenderjahres mit vier RC213V in der Box. Die 2022er-Maschine wurde dann schon nach Tag 1 zur Seite geräumt, der experimentellere Prototyp nach Tag 2. Mit den zwei übrigen 2023er-Varianten absolvierte der 59-fache MotoGP-Sieger am Sonntag den dritten und letzten Testtag in Malaysia. In der Zeitenliste belegte Márquez in der Endabrechnung Platz 10. Damit gibt sich der achtfache Weltmeister aber nicht zufrieden. "Wir haben an diesen drei Tagen sehr viele unterschiedliche Dinge probiert", fasste Marc zusammen. "Jetzt haben sie alle Informationen. Und ich hoffe, sie bringen etwas Neues nach Portimão."
"Die Tests werden für uns in Portimão enden", bekräftigte Puig. Ohne Umschweife stellte auch der Repsol-Honda-Teammanager fest: "Wir sind klarerweise noch nicht dort, wo wir sein wollen. Wir probieren weitere Lösungen, denn wir haben viele Ideen. Wir müssen diese Ideen bringen und beweisen, dass sie funktionieren. Daran arbeiten wir jetzt."
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"Eines unserer Ziele ist, die Traktion zu verbessern. Es ist aber nicht das einzige Ziel. Wir müssen viele, viele Dinge verbessern", räumte Puig ein. "Und wir glauben, dass wir auf dem Weg dahin sind", schob er entschlossen nach. "Wir sind nicht der Meinung, dass wir das Ziel schon erreicht haben. Sowohl beim Motor als auch beim Chassis haben wir Möglichkeiten. Wir brauchen aber mehr Zeit, das ist klar."
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Zumindest die körperliche Verfassung von Hoffnungsträger Marc Márquez ist nach total vier Oberarm-Operationen endlich wieder an einem guten Punkt. "Marcs Verfassung ist viel besser als zum Beispiel im Vorjahr in Sepang. Er kann jetzt Runden abspulen und ist am Tag danach nicht zerstört wie noch im Vorjahr. Das ist super wichtig", bestätigte sein 56-jähriger Landsmann.
Auch mit der Entwicklung seines zweiten Werksfahrers, Ex-Suzuki-Pilot Joan Mir, zeigte sich Puig zufrieden. "Wir sehen auch viele Fortschritte bei Joan. Er verbessert sich und versteht das Motorrad immer besser. Wenn wir das Motorrad auf die Strecke bringen können, von dem wir glauben, dass wir es bringen können, dürfen wir nicht vergessen, dass Joan ein zweifacher Weltmeister ist. Und deshalb ist er hier", unterstrich der Repsol-Honda-Teammanager. Sepang-Test, kombinierte Zeiten (10. bis 12.2.):
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