Sepang-Test: Marini-Bestzeit, Ducati und Aprilia top
Der Regen verhinderte zum Abschluss des MotoGP-Tests in Sepang die finalen Zeitenjagden. Kurz zuvor hatte VR46-Schützling Luca Marini auf der letztjährigen Ducati noch die Bestzeit fixiert.
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Weil das wechselhafte Wetter die Testarbeit am Samstag stark beeinträchtigte, waren die MotoGP-Piloten am dritten und letzten IRTA-Testtag in Sepang besonders beschäftigt. Nach dem nächtlichen Regen war die Piste zu Beginn zwar noch feucht, über weite Strecken des Tages präsentierte sich der 5,543 km lange Sepang Circuit dann aber trocken. Erst um 17 Uhr setzte der Regen wieder an und vereitelte die finalen Zeitenjagden.
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Zuvor hatte Pramac-Ducati-Star Jorge Martin das Klassement am Nachmittag angeführt. Eineinhalb Stunden vor Testschluss fielen die Zeiten aber noch einmal: Zunächst löste Aprilia-Werksfahrer Maverick Viñales Martin an der Spitze der Zeitenliste ab. Wenig später war es Luca Marini, der auf der letztjährigen GP22 in 1:57,889 min als Erster unter 1:58 min blieb. Titelverteidiger Pecco Bagnaia zog auf der neuen Ducati nach und reihte sich 0,080 sec dahinter auf Platz 2 ein. Zum Vergleich: Beim Malaysia-GP 2022 fuhr Jorge Martin in 1:57,790 min auf die Pole-Position. Sein Rundenrekord aus dem MotoGP-Rennen steht bei 1:59,634 min.
Bagnaia, der am Sonntag auf die neueste Ducati-Verkleidung mit der langgezogenen Kerbe an der Seite verzichtete und den neuen Motor ausführlich testete, sorgte mit 337,5 km/h für den höchsten Top-Speed-Wert.
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Ausschließlich italienische Motorräder sind auf den ersten neun Plätzen zu finden, die Top-10 komplettierte Repsol-Honda-Star Marc Márquez. Der sechsfache MotoGP-Champion konzentrierte seine Arbeit am Sonntag wie angekündigt auf zwei 2023er-Bikes. Die experimentellere RC213V, die sich äußerlich unter anderem durch eine neue Schwinge und "Ground effect"-Verkleidung von den anderen unterschied, war dagegen zur Seite geräumt worden.
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Bei Honda wurde zur Unterstützung auch Testfahrer Stefan Bradl wieder auf die RC213V beordert, der Bayer spulte 43 Runden ab.
RNF-Aprilia-Neuzugang Miguel Oliveira und Yamaha-Star Fabio Quartararo waren die einzigen Stammfahrer, die ihre persönlichen Bestzeiten am Sonntag nicht verbesserten. In Portimão stehen den Stammfahrern vor dem WM-Auftakt am 11. und 12. März noch zwei Testtage zur Verfügung.
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