Luca Marini (Ducati/4.): «Ich bin wirklich sauer!»
Mooney-VR46-Ducati-Fahrer Luca Marini sicherte sich im MotoGP-Sprintrennen von Le Mans Rang 4. Er spricht über den Fight gegen Brad Binder und erklärt seine Wut auf die FIM MotoGP Stewards.
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Luca Marini war im Sprint von Le Mans von Startplatz 3 losgefahren, wurde dann aber in einige enge Duelle verwickelt. Am Ende sicherte sich der Bruder von Valentino Rossi Platz 4. Vorne war zu diesem Zeitpunkt Jorge Martin enteilt, der schon früh im Rennen an seinem Markenkollegen und Weltmeister Pecco Bagnaia vorbeigehen konnte.
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P3 oder sogar P2 wäre für den "Maro" jedoch nach eigenen Aussagen in der Hatz über 13 Runden machbar gewesen. "Ich bin wirklich sauer über die Entscheidung der Rennkommissare", schimpfte der Italiener am Samstagnachmittag. "Gestern haben wir über alles gesprochen. Sie haben gesagt, dass die Strafe gegen Pecco in Jerez korrekt war. Warum haben sie heute die Regel nicht genauso angewendet? Binder hat mich von der Piste geschoben; Márquez hat Pecco berührt, als er vorbeifuhr. Wieder einmal gibt es keine Konstanz. Keiner der beiden musste eine Position abgeben. Es gibt einfach keine konstante Linie bei den Entscheidungen." Marini erinnert sich: "Es ist wirklich seltsam. Am Ende der Safety Commission habe ich am Freitag noch nachgefragt, was passiert, wenn ein Fahrer nach einer Berührung eine Position gewinnt. Es wurde klar gesagt, dass es dann ein Positionswechsel kommen muss. Heute war eine klare Episode so eines Falles. Das macht mich sauer."
Maro malt sich aus: "Wenn Binder seine Position an mich zurückgeben hätte müssen, dann wäre ich in der richtigen Position gewesen, um P2 zu holen. Als sich Marc und Pecco bekämpft haben, hätte ich die Chance auf P2 nutzen können. Wir haben um etwas mehr Konstanz in den Entscheidungen gebeten, sie haben gesagt okay. Für mich ist das nicht das Problem von Binder oder anderen Fahrern – ganz egal! Es geht lediglich darum, die gleiche Linie zu halten über eine Saison – nur für diese Saison. Nächste Saison können wir es wieder ändern – aber jetzt ist die Regel so, wie sie ist."
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"Auch Morbidelli hat nachgefragt. Wir können gerne mehr Meetings dazu haben – im Moment weiß ich aber nicht, ob es noch weitere Treffen dazu gibt. Es ist scheinbar noch nicht ganz klar, es schien eigentlich etwas klarer als in Jerez. Ich habe daher erwartet, dass sie die richtigen Entscheidungen treffen – es war aber nicht so", bekräftigte Marini.
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Zu seinen Reifen sagte der VR46-Schützling: "Der Seitengrip war gut, aber nicht genug. Ich hatte Probleme. Das Problem ist die Temperatur im Hinterreifen, den man stark strapaziert in den harten Bremszonen. Man spürt, dass die Temperatur hochgeht, wenn man einen Fehler macht. Der Reifen ist dann drei oder vier Grad wärmer – und das spürt man auch. Wir haben keine Zeit mehr, um etwas zu ändern, in der Früh wird es dafür am Sonntagmorgen zu kühl sein. Aber auf der Elektronik-Seite können wir etwas ändern, damit ich beim Verzögern den Reifen nicht so sehr beanspruchen muss."
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