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Fabio Quartararo (12.): «Habe Schlimmeres erwartet»

Von Sarah Göpfert
Das Yamaha-Werksteam im Formationsflug

Das Yamaha-Werksteam im Formationsflug

Nachdem der Austin-GP für Fabio Quartararo in der ersten Runde beinahe ein frühes Ende fand, arbeitete sich der Yamaha-Star bis zum Zielstrich in die Top-12 vor. Das Ergebnis war für den Franzosen jedoch nur Nebensache.

Im Vorfeld des Austin-GP hatte Fabio Quartararo dem Yamaha-Werksteam seine Treue bis zum Ende der Saison 2026 zugesichert. Nach Platz 12 am Rennsonntag in Texas verlässt der Franzose die USA mit einem positiven Gefühl für die Zukunft. «Wir haben über das gesamte Wochenende hinweg viele Dinge ausprobiert. Selbst im Rennen bin ich mit einem unbekannten Bike gestartet. Daraus konnten wir gute Schlüsse ziehen», resümierte er im Debrief zufrieden.

Dabei verlief der Rennstart des 24-Jährigen zunächst holprig. «In der ersten Runde bin ich in Kurve 12 leider weitgegangen. Dadurch habe ich einige Positionen verloren», kommentierte «El Diablo», der infolgedessen bis auf Rang 20 zurückfiel.

Während sich sein Teamkollege Alex Rins zu Rennbeginn wacker in den Top-10 behauptete, startete Quartararo eine Aufholjagd, die ihn den Zielstrich 22,899 sec hinter Rennsieger Maverick Viñales (Aprilia) als Zwölften sehen ließ. «Ich habe Schlimmeres erwartet. Meine Pace war zwar nicht gut, dennoch war der Reifenverschleiß nicht so stark, wie ich es zuvor befürchtet hatte.»

Als bester Fahrer eines japanischen Herstellers hält sich der MotoGP-Weltmeister von 2021 bislang auf einem respektablen zwölften WM-Rang. Doch die Ergebnislisten sind für den Franzosen aktuell nur schmückendes Beiwerk, denn: «Mein Mindset liegt nicht auf den Rennergebnissen, sondern darauf, das Motorrad zu verbessern. Natürlich ist es nicht leicht. Ich bin ein Sieger-Typ und will gewinnen. Aber wir müssen das Positive mitnehmen.»

In den nächsten Wochen erwartet Quartararo daher ein volles Programm: «Jetzt brauchen wir neue Teile, um uns weiter zu verbessern. Cal Crutchlow wird vor Jerez noch für uns testen. Nach Le Mans werden wir dann zwei Tage in Mugello trainieren. Das wird ein voller Monat für uns. Das Gute ist, dass wir wissen, was wir brauchen. Denn in allen drei Rennen hat uns das Gleiche gefehlt. Aber dieses Wochenende war super, da wir viele Dinge ausprobiert haben.»

Ergebnis Austin-GP, 14. April 2024:

1. Maverick Viñales, Aprilia, 20 Rdn. In 41:09,503 min
2. Pedro Acosta, KTM, +1,728
3. Enea Bastianini, Ducati, +2,703
4. Jorge Martín, Ducati, +4,690
5. Francesco Bagnaia, Ducati, +7,392
6. Fabio Di Giannantonio, Ducati, +9,980
7. Aleix Espargaró, Aprilia, +12,208
8. Marco Bezzecchi, Ducati, +13,343
9. Brad Binder, KTM, +14,931
10. Raúl Fernández, Aprilia, +16,656
11. Miguel Oliveira, Aprilia, +18,542
12. Fabio Quartararo, Yamaha, +22,899
13. Jack Miller, KTM, +24,011
14. Augusto Fernandez, KTM, +27,652
15. Alex Márquez, Ducati, +32,855
16. Luca Marini, Honda, +33,528

Fahrer-WM nach 6 von 42 Rennen:
1. Martín 80 Punkte
2. Bastianini 59
3. Viñales 56
4. Acosta 54
5. Bagnaia 50
6. Binder 49
7. Espargaro 39
8. Marc Márquez 36
9. Di Giannantonio 25
10. Miller 22
11. Bezzecchi 20
12. Quartararo 19
13. Alex Márquez 14
14. Oliveira 13
15. Raúl Fernández 7
16. Augusto Fernández 7
17. Mir 7
18. Zarco 5
19. Rins 3
20. Nakagami 2
21. Morbidelli 0
22. Marini 0

Konstrukteurs-WM:
1. Ducati 96
2. KTM 76
3. Aprilia 72
4. Yamaha 19
5. Honda 8

Team-WM:
1. Ducati Lenovo 109
2. Aprilia 95
3. Pramac 80
4. KTM 71
5. GASGAS 61
6. Gresini 50
7. VR46 45
8. Yamaha 22
9. Trackhouse 20
10. Honda 7
11. LCR 7

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