Formel 1: Ein selten kurioser Unfall

Marini (Honda): Ein Baby und Hoffnung auf Test-Effekt

Von Gino Bosisio
Im Herbst wird Honda-Werksfahrer Luca Marini Vater. Aktuell heißt das Sorgenkind «RC213V»

Im Herbst wird Honda-Werksfahrer Luca Marini Vater. Aktuell heißt das Sorgenkind «RC213V»

Honda-Werksfahrer Luca Marini hofft beim anstehenden MotoGP-Event in Jerez auf die dringend notwendige Trendumkehr und vertraut dabei auch auf moralische Unterstützung durch Halbbruder Valentino Rossi.

Die MotoGP-WM ist nun am «Circuit de Jerez Angel Nieto» in Jerez de la Frontera zu Gast. Dort versucht Repsol-Honda-Neuling Luca Marini wieder, den Abstand auf die Konkurrenz zu verringern. Der 26-Jährige aus Urbino, der im Vorjahr mit der VR46-Ducati WM-Achter war, kam bisher noch nicht in die Top-15, hat somit noch keinen MotoGP-WM-Punkt für seinen neuen Arbeitgeber geholt. Das einst so ruhmreiche Repsol-Team hat bisher dank Joan Mirs zwölften Platz von Portimao nur vier WM-Zähler auf dem Konto.

Zwar darf Marini in Spanien auf moralische Unterstützung von Halbbruder Valentino Rossi (45) hoffen. Die Konkurrenz wird für Marini in Jerez aber noch härter, denn auch Honda-Testfahrer Stefan Bradl (34) fährt diesmal - genauso wie Dani Pedrosa für das Red Bull-KTM-Testteam und Lorenzo Savadori (Aprilia-Testteam).

Fakt ist: Stefan Bradl zeigte im Vorjahr ein solides Rennen. Er schaffte das, was Marinis erstes Ziel sein wird: Der Zahlinger wetzte mit Platz 14 in die Punkte und ließ dabei immerhin Raul Fernandez (Aprilia), Repsol-Honda-Aushelfer Iker Lecuona sowie GASGAS-Ersatzmann Jonas Folger hinter sich. Somit könnte Marini schon im eigenen Stall ordentlich zu tun haben.

Zumindest privat läuft es für den baumlangen Luca Marini sehr erfreulich. Nach der prunkvollen Hochzeit mit der Beauty-Unternehmerin Marta Vincenzi im vergangenen Sommer 2023 erwartet das junge Paar in diesem Herbst das erste Kind.

Jetzt gilt der volle Fokus jedoch auf Jerez. «Es ist ein weiteres Wochenende, um mit dem Team zu arbeiten und Verbesserungen anzustreben», weiß Marini. «Jetzt ist definitiv nicht die Zeit, um mit der Arbeit aufzuhören. Wir müssen weiter Informationen sammeln und nicht nur unser momentanes Paket verbessern, sondern auch an Entwicklungen für die Zukunft arbeiten. Jerez ist für eine gute Piste für diesen Job, das Test-Team hat hier sehr viel Arbeit gemacht und wird auch diesmal mit dabei sein.»

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