Rins (Yamaha) bestätigt: «Hat alles nichts gebracht»
Alex Rins (Yamaha) wünscht sich, wie Teamkollege Fabio Quartararo, zukünftig größere Entwicklungsschritte bei der M1. Er setzt seine Hoffnungen in den offiziellen MotoGP-Test in Jerez Ende April.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Yamaha-Pilot Alex Rins ist in der MotoGP-Saison 2025 noch recht unauffällig unterwegs. In Austin fuhr er im Sprintrennen auf Rang 15, im Grand Prix konnte er als Elfter immerhin einige Punkte mitnehmen. In der WM-Tabelle rangiert der Katalane derzeit mit zehn Punkten auf Position 16.
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In Katar trat Rins am Donnerstag mit einem Lächeln aber mit angeschlagener Stimme vor die Journalisten – man musste also genau hinhören, um mitzubekommen, was er zu sagen hatte. "Ich habe zwar keine Stimme, bin aber voller Energie, um in dieses Grand-Prix-Wochenende zu starten. Es ist speziell, weil wir in der Nacht fahren", meinte Rins. "Wir werden hier nicht viele neue Teile haben, das Bike wird dasselbe wie in Austin sein. Am Freitag werden wir sehen, wo wir damit stehen." Apropos neue Teile: Teamkollege Fabio Quartararo meinte, dass er genug davon habe, ständig das Setup des Bikes zu verändern und viele kleine Dinge zu testen, die am Ende nichts bringen. Er möchte das Motorrad am Katar-Wochenende möglichst nicht anrühren und damit versuchen, das Limit zu finden. Wie steht Rins dazu? "Wir werden bei diesem Rennen ein neues Chassis testen – jenes, das Jack Miller und Fabio derzeit einsetzen. Es ist eines, das ich schon beim Sepang-Test hatte. Damals mochte ich es nicht so, aber sie haben beim Chassis einige Updates gemacht – also werde ich dieses jetzt noch einmal testen. Das ist die größte Veränderung beim Bike, die ich ausprobieren werde", erklärte der Spanier. "Nach den eineinhalb Jahren, die ich jetzt auf diesem Motorrad sitze, kann ich eines sagen: Alles, was wir bislang getestet haben, hatte mehr oder weniger denselben Effekt. Sie müssen etwas anderes bringen. Zum Jerez-Test werden sie etwas mitbringen, aber ich weiß nicht was."
Nach den Erfahrungen der letzten Rennen – ist der größte Schwachpunkt bei der M1 immer noch der mangelnde Hinterrad-Grip? "Das Schwierigste ist der Grip", bestätigte der 29-Jährige. "Es ist das gleiche Problem, das wir schon letztes Jahr hatten. Wir haben jetzt zwar ein anderes Motorrad, aber die Verbesserungen sind sehr gering. Sie müssen etwas anderes bringen, es gibt noch viel Luft nach oben. Ohne Grip fühlt sich das Bike bei den Richtungswechseln schwer an und mit einem durchdrehenden Hinterrad kannst du nicht gut aus den Kurven herausbeschleunigen. Wir sind schon gespannt auf Jerez."
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Es wird sich zeigen, ob Alex Rins an diesem Rennwochenende auf dem Lusail International Circuit laut sein kann, oder ob er, wie seine Stimme, unter dem Lärm seiner Konkurrenten unauffällig bleiben wird.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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