Gresini-Ducati-Ass Alex Marquez hielt sich im MotoGP-Zeittraining in Silverstone lange im Hintergrund, bis er in seiner letzten Runde Streckenrekord fuhr. Eigentlich hatte der Spanier etwas anderes vor.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Alex Marquez möchte den Britischen-GP dazu nutzen, um seine Qualitäten bei nassen Bedingungen zu verbessern – daraus wurde zumindest am Freitag einmal nichts, denn das Wetter in Silverstone präsentierte sich freundlich. Die Temperaturen kamen zwar nicht über 20 Grad Celsius hinaus, aber die Strecke war trocken und befand sich in einem perfekten Zustand, um schnelle Rundenzeiten zu fahren.
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So kam es, dass der Gresini-Pilot im MotoGP-Zeittraining Bestzeit fuhr. Mehr noch: mit 1:57,295 min erzielte er einen Streckenrekord. Den alten Rekord hatte im letzten Jahr Aleix Espargaro mit 1:57,309 min aufgestellt. Seine Bestzeit fuhr AM73 erst zum Schluss der einstündigen Session. Zuvor war er unauffällig und außerhalb der Top-10 unterwegs. Am Ende war der 29-Jährige um 0,047 sec schneller als Yamaha-Ass Fabio Quartararo, der auf Rang 2 landete.
"Es war ein positiver Tag, an dem das gesamte Team solide Arbeit geleistet hat. Im FP1 hatten wir aber etwas mehr zu kämpfen", meinte der erfolgsverwöhnte Spanier, denn im ersten freien Training landete er immerhin auf Rang 3. "Im Zeittraining konnten wir nach einer Änderung beim Setup einen entscheidenden Schritt nach vorne machen."
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Am Samstag möchte Alex Marquez, der momentan in der Gesamtwertung mit 22 Punkten Rückstand auf Bruder Marc auf Rang 2 liegt, einen weiteren Schritt machen. "Es gibt noch viel zu tun und zu verbessern, denn es sind alle sehr schnell. Das Gefühl ist gut, aber auf dieser Strecke kann man keine Pause einlegen; wir müssen den Kopf unten halten", betonte er.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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