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Yamaha-Drama: Fabio Quartararo (14.) im Nirgendwo

Von einem aussichtsreichen vierten Startplatz ging es für Fabio Quartararo nur noch nach hinten. Platz 14 und jede Menge Frust – der Franzose ist über die schwache Darbietung im Rennen der MotoGP in Mugello enttäuscht.

MotoGP

Im Artikel erwähnt


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Ein bitteres Wochenende in Mugello erlebte Fabio Quartararo. Aus Startreihe 2 in bester Lage losgefahren, fiel der Yamaha-Werksfahrer bereits in der Anfangsphase des MotoGP-Rennens kontinuierlich zurück und sah die Zielflagge am Ende nur als 14. Zwei magere Punkte nahm der Weltmeister von 2021 mit nach Hause, 26 Sekunden hinter Sieger Marc Marquez(Ducati) kam die #20 in Ziel. Entsprechend ernüchtert fiel Quartararos Analyse aus.

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"Das war ein Desaster", sagte der Franzose ohne Umschweife. "Schon das ganze Wochenende war der Grip am Bike katastrophal. Das Motorrad reagiert nicht so, wie ich es brauche. Die Richtungswechsel sind schwerfällig. Und körperlich war es richtig hart – gerade mit meiner lädierten Schulter." Zur Erinnerung, am Freitag stürzte Quartararo und hatte sich eine partielle Schulterluxation zugezogen, die noch im Kiesbett wieder in die korrekte Position gebracht werden konnte.

Der 26-Jährige machte keinen Hehl daraus, wie frustrierend die aktuelle Situation für ihn ist: "Ich hatte mir hier deutlich mehr erhofft. Gerade in Mugello war ich immer schnell – und jetzt das. Wir sind wirklich weit weg." Besonders auffällig: In den letzten sechs Runden fuhr Quartararo nur noch 1:49er-Zeiten – weit entfernt vom Niveau der Konkurrenz. "Ich war körperlich am Limit, die Bremszonen konnte ich kaum noch beherrschen. Ich musste bewusst langsamer machen, um keinen Sturz zu riskieren."

Das Hauptproblem ist laut dem Yamaha-Star die Instabilität der M1, sobald die Reifen überhitzen. "Wenn der Reifen zu viel Temperatur kriegt, verändert sich das Verhalten des Motorrads komplett. In FP1 hatte ich mit gebrauchten Reifen das beste Gefühl – das sagt schon alles."

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Auch in der Gesamtbetrachtung zeigt sich die ganze Tragweite des Rückschritts. Zwar gelangen Quartararo in den letzten Wochen immer wieder starke Runden im Qualifying und drei Pole-Positions, doch im Rennen fällt die Werks-Yamaha regelmäßig zurück. "Es ist schön, mal eine schnelle Runde rauszuhauen, aber das Rennen zählt. Und das Potenzial unseres Bikes liegt im Moment schlicht nicht in den Top-5", so der Franzose.

Dass alle Yamaha-Piloten sich im hinteren Feld in Mugello tummelten, lässt bei Quartararo alle Alarmglocken schrillen. "Wenn du am Ende siehst, wer da noch alles hinter dir ist, dann muss man sich schon große Fragen stellen. Sobald die Bedingungen schwieriger werden, brechen wir komplett ein." Hinter den Yamaha-Piloten Miguel Oliveira, Quartararo und Alex Rins fuhren nur die beiden Test- und Ersatzfahrer Taka Nakagami (Honda) und Lorenzo Savadori (Aprilia) sowie der überforderte Rookie Somkiat Chantra (Honda).

In der Gesamtwertung ist Fabio Quartararo weiterhin WM-Zehnter. Mit 61 Punkten hat er 209 Punkte Rückstand auf dem WM-Führenden Marc Marquez. Ebenfalls alarmierend: In den letzten vier Rennwochenenden holte der Franzose gerade einmal elf Punkte. Besserung ist nicht in Sicht, denn der Kalender kennt keine Pause. Schon am kommenden Wochenende geht es beim legendären Dutch TT in Assen weiter. Dort konnte Quartararo 2021 noch gewinnen. Ob er diesmal konkurrenzfähig sein wird, steht allerdings in den Sternen.

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Ergebnisse MotoGP Mugello, Rennen (22. Juni):

1. Marc Marquez (E), Ducati, 23 Runden in 41:09,214 min

2. Alex Marquez (E), Ducati, +1,942 sec

3. Fabio Di Giannantonio (I), Ducati, +2,136

4. Francesco Bagnaia (I), Ducati, +5,081

5. Marco Bezzecchi (I), Aprilia, +9,329

6. Franco Morbidelli (I), Ducati, +16,866

7. Raul Fernandez (E), Aprilia, +18,526

8. Pedro Acosta (E), KTM, +19,349

9. Brad Binder (ZA), KTM, +19,377

10. Ai Ogura (J), Aprilia, + 21,943

11. Joan Mir (E), Honda, +22,877

12. Fermin Aldeguer (E), Ducati, +25,578

13. Miguel Oliveira (P), Yamaha, +26,123

14. Fabio Quartararo (F), Yamaha, +26,130

15. Alex Rins (E), Yamaha, +28,155

16. Taka Nakagami (J), Honda, +33,110

17. Lorenzo Savadori (I), Aprilia, +40,900

18. Somkiat Chantra (T), Honda, +1:10,075

– Jack Miller (AUS), Yamaha

– Maverick Vinales (E), KTM

– Johann Zarco (F), Honda

– Enea Bastianini (I), KTM

WM-Stand nach 18 von 44 Rennen:

1. M. Marquez, 270 Punkte. 2. A. Marquez 230. 3. Bagnaia 160. 4. Morbidelli 128. 5. Di Giannantonio 120. 6. Zarco 97. 7. Bezzecchi 94. 8. Acosta 84. 9. Aldeguer 78. 10. Quartararo 61. 11. Vinales 54. 12. Ogura 49. 13. Binder 42. 14. Marini 38. 15. R. Fernandez 36. 16. Bastianini 35. 17. Mir 32. 18. Rins 32. 19. Miller 31. 20. Nakagami 10. 21. Savadori 8. 22. A. Fernandez 6. 23. Oliveira 6. 24. Chantra 0. 25. A. Espargaro 0. 26. Martin 0.

Konstrukteurs-WM:

1. Ducati, 319 Punkte. 2. Honda 124. 3. KTM 120. 4. Aprilia 118. 5. Yamaha 92.

Team-WM:

1. Ducati Lenovo Team, 430 Punkte. 2. BK8 Gresini Racing 308. 3. Pertamina Enduro VR46 Racing 248. 4. Red Bull KTM Factory Racing 126. 5. Aprilia Racing 102. 6. LCR Honda 97. 7. Monster Energy Yamaha 93. 8. Red Bull KTM Tech3 Racing 89. 9. Trackhouse MotoGP Team 85. 10. Honda HRC Castrol Team 70. 11. Prima Pramac Yamaha Racing 40.

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142

2

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Aprilia Racing

127

3

Fabio Di Giannantonio

Pertamina Enduro VR46 Racing Team

116

4

Pedro Acosta

Red Bull KTM Factory Racing

92

5

Ai Ogura

Trackhouse MotoGP Team

77

6

Raúl Fernández

Trackhouse MotoGP Team

68

7

Alex Márquez

BK8 Gresini Racing MotoGP

67

8

Francesco Bagnaia

Ducati Lenovo Team

63

9

Marc Márquez

Ducati Lenovo Team

57

10

Fermin Aldeguer

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