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Zeittraining: Ducati, KTM, Honda stark – Marquez 1.
Das wichtige Zeittraining war erst eine Minute alt, als Weltmeister Jorge Martin eine Aprilia im Kiesbett des Red Bull Rings zerstörte. 59 Minuten später stand der Schnellste fest: MotoGP-Dominator Marc Marquez.
MotoGP
Im Artikel erwähnt



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Auch wenn der Red Bull Ring eine von nur drei aktuellen GP-Pisten ist, auf der Marc Marquez noch nie gewinnen konnte, war der Tabellenführer auch im ersten Training zum Österreich-GP die Referenz. Der sechsfache MotoGP-Champion hatte die freie Session vor Teamkollege Bagnaia, Aprilia-Ass Bezzecchi, Bruder Alex Marquez und VR46-Athlet Franco Morbidelli beendet.
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Das einstündige Zeittraining am Nachmittag begann mit einem lauten Knall – noch in der Out-lap flog Jorge Martin ab und zerstörte seine RS-GP-Aprilia nachhaltig. Der Champion musste nach einem Check und 15 Minuten Verspätung mit dem Ersatzbike ausrücken. Überraschungen gab es auf der Piste auch bei den Rundenzeiten. Statt WM-Dominator Marc Marquez lieferten Pecco Bagnaia und Honda-Pilot Luca Marini die ersten Richtzeiten ein. Bagnaia war mit seiner 1:29,161 min bereits 0,2 sec flotter unterwegs als "MM93" am Morgen. Durchaus überraschend, denn die Asphalttemperatur war über den Tag auf fast 60 Grad angestiegen. Zum Vergleich: Vor einem Jahr flog Jorge Martin auf der Pramac-Ducati mit einer 1:27,748 min auf Startplatz 1. Die Top-6 nach dem ersten Drittel des Trainings, das über den direkten Q2-Einzug der schnellsten zehn Piloten entscheidet: Bagnaia vor Marini, von Marc Marquez, Quartararo, Alex Marquez und Pedro Acosta als bestem KTM-Vertreter auf Rang 6.
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Wie bereits am Vormittag legte auch KTM-Tech3-Pilot Enea Bastianiani gute Zeiten vor. Mit einer halben Sekunden Rückstand fand sich der Italiener kurz vor Halbzeit an neunter Stelle wieder. Noch nicht in bester Verfassung, Maverick Vinales. Mit einem Eisbeutel auf der Schulter pausierte der Routinier als 21. einige Minuten in der Tech3-Garage.
Auf der Strecke ging es derweil zur Sache. Kurz nachdem sich Pedro Acosta mit einem weichen Hinterreifen Platz 1 geräubert hatten, gingen in Kurve 6 binnen zwei Minuten die Yamaha-Piloten Quartararo und Oliveira zu Boden. Da die M1 des Franzosen in die Streckenbegrenzung einschlug – die Air Fences mussten wieder in Position gebracht werden – wurde das Zeittraining mit 26 Minuten auf der Uhr unterbrochen.
Minuten später zeichnete sich die ganze Dimension des Dramas für Yamaha ab. Kurz vor dem Doppel-Abflug hatte Jack Miller mit einem mechanischen Problem an seiner M1 zurück in Box kommen müssen. Nicht auszuschließen, dass ausgetretene Flüssigkeiten an seiner Yamaha die Ursache für die schlagartigen Stürze der Markenkollegen war. Als die Piloten nach einer Pause von 20 Minuten wieder auf den Kurs gingen, kam die Nachricht, dass Rückkehrer Maverick Vinales nicht mehr ins Zeittraining eingreifen werde. Am Samstag soll der Spanier aber wieder auf die Piste gehen.
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Nach nur wenigen Umläufen die nächste Überraschung, als Rookie Ai Ogura auf der Kunden-Aprilia von Platz 15 auf Platz 1. schoss. Der Japaner unterbot als erster Pilot die Marke von 1:29 min. Beeindruckend die Zeitabstände. 15 Minuten vor Schluss saß Honda-Ass Johann mit 0,4 sec Rückstand als Zehnter auf dem Q2-Schleudersitz. Vom Acosta auf Platz 2 trennten den Franzosen zu diesem Zeitpunkt nur etwas mehr als eine Zehntelsekunde. Es folgte der nächste Resultate-Wirbel. Johann Zarco übernahm die Führung vor Morbidelli, dann schoss Marc Marquez, der bis auf Platz 9 abgefallen wieder als Schnellster über die Linie. Der Spanier hatte KTM-Youngster Pedro Acosta im Schlepptau, der nochmals 0,139 sec besser unterwegs war. Die Krönung des Zeittrainings fand schließlich wieder durch Marc Marquez statt. Exakt zwei Minuten vor der Flagge gelang dem Ducati-Werksfahrer eine 1:28,117 min – Platz 1.
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Beachtlich die Honda-Fraktion, die mit Mir (6.) und Zarco (8.) ins Q2 einzieht. Gut aufgestellt nach Tag 1 zeigte sich KTM mit Acosta (2.), Binder (10.) und Bastianini (11.). Kurios die Vorstellung von Aprilia. Während Raul Fernandez noch bis auf Rang 5 vorfuhr, rutschte Ogura auf 12 ab. Die Werksmannschaft traf es noch härter. Martin blieb auf Platz 16 sitzen, der WM-Vierte Bezzecchi landete nur auf 18. Niedergeschlagen auch Yamaha. Fabio Quartararo kam als bester M1-Pilot nur auf Position 14. Fazit nach einer aufreibenden Session: Ducati steht weiter an der Spitze der Königsklasse, KTM startete vielversprechend in den Heim-GP und Honda präsentierte sich stark verbessert. Das Aprilia-Werksteam und Yamaha erlebte ein Zeittraining zum Vergessen.
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Ergebnisse MotoGP Spielberg, Zeittraining (15. August): 1. Marc Márquez (E), Ducati, 1:28,117 min 2. Pedro Acosta (E), KTM, +0,228 sec 3. Francesco Bagnaia (I), Ducati, +0,268 4. Alex Márquez (E), Ducati, +0,318 5. Raúl Fernández (E), Aprilia, +0,402 6. Joan Mir (E), Honda, +0,577 7. Franco Morbidelli (I), Ducati, +0,579 8. Johann Zarco (F), Honda, +0,648 9. Fermin Aldeguer (E), Ducati, +0,652 10. Brad Binder (ZA), KTM, +0,728 11. Enea Bastianini (I), KTM, +0,749 12. Ai Ogura (J), Aprilia, +0,760 13. Luca Marini (I), Honda, +0,821 14. Fabio Quartararo (F), Yamaha, +0,898 15. Fabio Di Giannantonio (I), Ducati , +0,941 16. Jorge Martin (E), Aprilia, +0,949 17. Alex Rins (E), Yamaha, +1,043 18. Marco Bezzecchi (I), Aprilia, +1,352 19. Miguel Oliveira (P), Yamaha, +1,516 20. Jack Miller (AUS), Yamaha, +1,670 21. Maverick Viñales (E), KTM, +2,683
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