Der MotoGP-Sprint auf dem Red Bull Ring brachte für Yamaha-Pilot Fabio Quartararo Ernüchterung. Der Franzose musste sich mit Rang 11 zufriedengeben und blieb ohne Punkte.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Schon das Qualifying in Spielberg war ein Rückschlag: Erstmals in dieser Saison verpasste Fabio Quartararo den Sprung ins Q2 und musste sich mit Startplatz 16 begnügen. Von dort aus gelang es ihm zwar, am Start einige Positionen gutzumachen, doch wie er selbst zugab: "Ich habe niemanden überholt. Martin hat mich sogar geschnappt, das war’s." Statt Attacken zu reiten, war der Yamaha-Fahrer zum Zusehen verdammt – Platz 11 war das Maximum.
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Die Ursachen sieht Quartararo klar in der Technik: "Wir finden an diesem Wochenende überhaupt nichts. Das Motorrad rutscht viel zu stark, wir kriegen weder mit dem harten noch dem mittleren Reifen Vertrauen. Es fehlt an Grip, an Leistung, eigentlich an allem." Selbst mit frischen Reifen konnte er keinen Unterschied machen, das Zeitenniveau blieb konstant zu niedrig. "Wir sind eine Sekunde pro Runde zu langsam – ohne jegliches Potenzial", ärgerte sich der Franzose, der jede Runde gepusht hatte.
Auf die Hoffnung vieler, dass Regen am Sonntag die Karten neu mischen könnte, reagierte Quartararo nüchtern. "Ich hoffe ehrlich gesagt nicht auf Regen. Wenn wir im Trockenen schon keinen Grip haben, ist es im Nassen noch schlimmer."
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Der Blick geht nun nach vorne: Vor allem die Tests in Misano und Valencia sollen Aufschluss bringen, wo Yamaha mit der Entwicklung steht. Quartararo betonte, dass für ihn ein Zeitpunkt in weiter Zukunft entscheidend wird: "Zwischen November und Februar haben wir die Chance, die neue M1 so anzupassen, wie wir sie brauchen. Der Wintertest 2026 wir der wichtigste seit langem."
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Für das Hauptrennen auf dem Red Bull Ring bleibt der 26-Jährige realistisch – er kämpft mit stumpfen Waffen. "Es ist mein Job, das Maximum herauszuholen, aber es ist die Aufgabe von Yamaha, endlich ein Motorrad hinzustellen, das konkurrenzfähig ist." Die Geduld des Franzosen wird weiter auf die Probe gestellt.
Ergebnisse MotoGP Spielberg, Sprint (16. August): 1. Marc Marquez (E), Ducati, 14 Runden in 20:56,071 min 2. Alex Marquez (E), Ducati, +1,180 sec 3. Pedro Acosta (E), KTM, +3,126 4. Marco Bezzecchi (I), Aprilia, +4,032 5. Brad Binder (ZA), KTM, +4,782 6. Fermin Aldeguer (E), Ducati, +6,032 7. Enea Bastianini (I), KTM, +8,294 8. Fabio Di Giannantonio (I), Ducati, +10,953 9. Johann Zarco (F), Honda, +11,999 10. Jorge Martin (E), Aprilia, +12,111 11. Fabio Quartararo (F), Yamaha, +13,387 12. Luca Marini (I), Honda, +13,704 13. Joan Mir (E), Honda, +13,822 14. Franco Morbidelli (I), Ducati, +14,564 15. Ogura (J), Aprilia, +18,414 16. Alex Rins (E), Yamaha, +19,365 17. Jack Miller (AUS), Yamaha, +20,844 18. Miguel Oliveira (P), Yamaha, +21,581 – Raul Fernandez (E), Aprilia, 6 Runden zurück – Francesco Bagnaia (I), Ducati, 8 Runden zurück WM-Stand nach 25 von 44 Rennen: 1. M. Marquez, 393 Punkte. 2. A. Marquez 270. 3. Bagnaia 213. 4. Bezzecchi 162. 5. Di Giannantonio 144. 6. Morbidelli 139. 7. Acosta 131. 8. Zarco 110. 9. Quartararo 102. 10. Aldeguer 101. 11. Binder 73. 12. Vinales 69. 13. R. Fernandez 66. 14. Miller 52. 15. Marini 52. 16. Bastianini 52. 17. Ogura 51. 18. Rins 42. 19. Mir 32. 20. Nakagami 10. 21. Martin 9. 22. Savadori 8. 23. P. Espargaro 8. 24. A. Fernandez 6. 25. Oliveira 6. 26. Chantra 1. 27. A. Espargaro 0. Konstrukteurs-WM: 1. Ducati, 442 Punkte. 2. Aprilia 193. 3. KTM 182. 4. Honda 148. 5. Yamaha 133. Team-WM: 1. Ducati Lenovo Team, 606 Punkte. 2. BK8 Gresini Racing 371. 3. Pertamina Enduro VR46 Racing 283. 4. Red Bull KTM Factory Racing 204. 5. Aprilia Racing 179. 6. Monster Energy Yamaha 144. 7. Red Bull KTM Tech3 Racing 129. 8. Trackhouse MotoGP Team 117. 9. LCR Honda 111. 10. Honda HRC Castrol Team 84. 11. Prima Pramac Yamaha Racing 61.
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