Sieger Alex Marquez: Marc war ihm keine große Hilfe
Nach Silverstone und Portimao hat MotoGP-Vizeweltmeister Alex Marquez (Gresini Ducati) in Valencia seinen dritten Sprint in dieser Saison gewonnen. Der Spanier agierte unangefochten.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Im Qualifying musste sich Alex Marquez Aprilia-Star Marco Bezzecchi um winzige 0,026 sec beugen, von Startplatz 2 kommend überrumpelte er den führenden Italiener aber bereits in der ersten Kurve – und setzte sich sofort leicht ab. Pedro Acosta (Red Bull KTM) konnte einigermaßen am jüngeren Marquez dranbleiben, hatte im Ziel nur eine gute Sekunde Rückstand, war aber nie in Angriffsposition. Alex gewann nach Silverstone und Portimao seinen dritten Sprint in dieser Saison, die weiteren Medaillen gingen an Acosta und Fabio Di Giannantonio (VR46 Ducati).
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"Das lief besser als geplant", lachte Alex in kleiner Medienrunde. "Das war eine Überraschung, ich war in keiner Session der Schnellste, dann aber plötzlich im Sprint. Das gab mir einen Schub, ich kam in einen guten Fluss und hatte ein hervorragendes Gefühl für das Motorrad. Jetzt bin ich gespannt, wie es am Sonntag läuft – wir dürfen den Speed nicht verlieren." "Ich hatte erwartet zu leiden, dass ich dann auf einmal vorne fuhr, war schön – einer meiner besten Siege", freute sich der Vizeweltmeister. "Und das auch noch vor den spanischen Fans, das war sehr speziell. Ich mag dieses Gefühl." Marc Marquez, der seit Ende September als Champion feststeht und seit Anfang Oktober verletzt ist, verfolgte die Triumphfahrt seines Bruders als Zaungast. Eine große Hilfe war er Alex nicht. "Wenn du nicht selbst auf der Strecke bist, dann weißt du nicht, wie der Grip ist, dann ist es viel schwieriger, sich auszutauschen", erklärte der Sieger. "Ich war trotzdem schnell, nur das ist wichtig. Auf Strecken, auf denen ich immer strauchelte, wie hier in Valencia, haben wir es hinbekommen, dass ich schnell bin. Du musst es konstant in die Top-3 schaffen, wenn du etwas erreichen willst."
Hat sich durch Platz 1 im Sprint die Perspektive für den Sonntag verändert? "Ja, jetzt will ich gewinnen", betonte Alex Marquez. "Dafür muss aber alles perfekt zusammenlaufen. Wir fahren hier 27 Runden und werden mit dem mittelharten Hinterreifen antreten – den musst du schonen und über die Distanz bringen."
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