Max Biaggi: Wertvoller Input nach Aprilia-Test

Von Gerraint Thompson
MotoGP
Max Biaggi auf der ART-Aprilia in Mugello

Max Biaggi auf der ART-Aprilia in Mugello

Max Biaggi spulte in Mugello mit einem Aprilia-MotoGP-Prototyp 176 Runden ab. Ob es bereits Pneumatik gab und ein Seamless-Getriebe, wurde von Aprilia nicht verraten.

Das italienische Aprilia-Werk bereitet sich für den MotoGP-Einstieg fest. Kein Geringerer als der sechsfache Weltmeister Max Biaggi absolvierte mit der ART-Aprilia in Mugello einen Drei-Tage-Test.

Max Biaggi legte einen Marathon mit 176 Runden zurück, er fuhr eine Bestzeit von 1:50,940 min.

Übrigens: Mit dieser Zeit wäre Biaggi im Mugello-Qualifying Vorletzter gewesen, langsamer als Broc Parkes, noch langsamer war nur Petrucci-Ersatz Michel Fabrizio, der auf das Freitag.-Training verzichten hatte müssen, weil er erst nachträglich für das Ioadracing-Team nominiert wurde.

Für Aprilia standen freilich die Rundenzeiten nicht im Vordergrund. Es geht in erster Linie um das Sammeln von wertvollen Daten für die Weiterentwicklung.

Aprilia hat das MotoGP-Comeback für 2016 angekündigt, aber inzwischen gibt es auch schon Pläne für eine Rückkehr in der Saison 2015.

Aprilia-Rennchef Romano Albesiano sagt, diesem Test werde grosse Bedeutung zugemessen. «Max hatte eine sehr gute Pace. Wir haben kostbare Daten gewonnen, sonst gibt es nicht viel zu sagen. Wir haben uns für Biaggi als Testfahrer entscheiden, weil er mit seiner Erfahrung wichtige Informationen liefern kann. Von diesem Standpunkt aus ist der Test so verlaufen, wie wir uns das vorgestellt haben.»

Max Biaggi erklärte, die ART-Aprilia habe ihm ein gutes Gefühl vermittelt. «Die Bilanz nach diesen drei Tagen ist definitiv positiv, und zwar von allen Gesichtspunkten aus. Ich habe mich gut an das Motorrad gewöhnt, an due Reifen, an die Bremsen, von der körperlichen Anstrengung will ich gar nicht reden. Ich bin sooo viele Runden gefahren. Aber das war wichtig, besonders wenn du seit langer Zeit nicht gefahren bist.»

«Wir haben gute Arbeit geleistet», ergänzte Max. «Wir haben verschiedene Lösungen getestet, die zur Verfügung standen. Und ich glaube, ich habe das Team mit ein paar guten Ideen versorgt.»

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