Dani Pedrosa: «Stoner fühlt sich jetzt sehr wohl»

Von Sharleena Wirsing
MotoGP
Wie bewertet Casey Stoners ehemaliger Repsol-Honda-Teamkollege Dani Pedrosa ein mögliches Comeback des Australiers? «Es war immer eine große Freude, einer seiner Gegner zu sein.»

Die Spekulationen um eine Rückkehr von Casey Stoner nehmen kein Ende. Die Tatsache, dass der 29-Jährige aus Kurri-Kurri zum Barcelona-GP kam, um einige Demorunden mit der Honda RC213V-S, laut Hersteller ein «MotoGP-Bike für die Straße», zu fahren, heizte die Gerüchteküche erneut an.

Während seiner gesamten MotoGP-Karriere war Stoner mit ​einigen Selbstverständlichkeiten im Rennsport nicht einverstanden. Er agierte oft​ lustlos. Beim vierten Saisonmeeting 2012 (Le Mans) erklärte er mit nur 27 Jahren seinen Rücktritt. Seit seinem Karriereende lebt Stoner zurückgezogen mit seiner Familie in Australien und fungiert als Testfahrer für Honda.

2015 wollte er bei den Grands Prix von Texas und Argentinien für den frisch operierten Dani Pedrosa einspringen, doch HRC lehnte Stoner als Ersatz ab, der er zu wenig Vorbereitungszeit gehabt hätte. Sie gabenTestfahrer Hiroshi Aoyama den Vorzug.

Auf die Frage nach einem möglichen Comeback des Australiers, antwortete Dani Pedrosa so: «In Barcelona war er in unserer Box und wir unterhielten uns. Er fühlt sich in seiner derzeitigen Situation sehr wohl. Es war eine große Freude, einer seiner Gegner zu sein und ihn fahren zu sehen. Wir traten gegeneinander an, seit wir 15 Jahre alt waren. Ich habe viel Respekt vor ihm. Ich freue mich, wenn er für ein Gespräch in die Box kommt, denn er ist ein großartiger Fahrer von dessen Erfahrungen man immer lernen kann.»

«Es ist sehr besonders, ihm beim Fahren zuzusehen. Er nimmt nun am Acht-Stunden-Rennen in Suzuka teil. Das wird interessant. Wie schnell er in der MotoGP-Klasse noch wäre, ist schwer zu sagen. Doch dabei sind der Wille und die Leidenschaft entscheidend», weiß Pedrosa.

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