Stefan Bradl operiert: «Alles gut verlaufen»

Von Günther Wiesinger
MotoGP
Stefan Bradl: Fans hoffen auf eine Teilnahme am GP von Deutschland

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Stefan Bradl liess heute im Klinikum Augsburg sein in Assen gebrochenes rechten Kahnbein operieren. Der Eingriff verlief ohne Komplikationen.

Stefan Bradl hat den operativen Eingriff am gebrochenen rechten Kahnbein ausgezeichnet überstanden; er darf das Klinikum Augsburg noch heute Abend verlassen.

Der am Samstag beim MotoGP-Rennen in der sechsten Runde gestürzte Yamaha-Pilot wurde ​von Dr. med. Stefan Krischak operiert, dem Chefarzt und Leiter für Hand- und Plastische Chirurgie. «Es ist alles gut verlaufen», erzählte Stefan Bradl im Gespräch mit SPEEDWEEK.com. «Es wurde eine so genannte Herbert-Schraube reingemacht.»

Die Herbert-Schraube ist ein Spezialimplantat, das in der Medizin zur osteosynthetischen Versorgung bei Kahnbeinbrüchen eingesetzt wird. Sie wurde von Timothy James Herbert gemeinsam mit W. E. Fisher Ende der 1970er-Jahre entwickelt. Die Herbert-Schraube besteht aus einem Schraubenschaft und kurzen Gewinden am Anfang und am Ende. Ein Schraubenkopf fehlt, um sie einfacher vollständig im Knochen platzieren zu können. Die Schraube ist kanüliert, also innen hohl. Sie wird über einen Führungsdraht mit einem speziellen Werkzeug eingeschraubt.

«Dr. Krischak war cool drauf», erzählte ein entspannter Stefan Bradl, der vorläufig nicht spekulieren will, ob der Zustand seines frisch operierten rechten Handgelenks am übernächsten Wochenende eine Teilnahme am Sachsenring-GP (10. bis 12. Juli) zulässt.

«In drei Tagen muss ich wieder zum Röntgen», schilderte der deutsche MotoGP-Pilot. «Vielleicht kann ich bis zum Wochenende besser einschätzen, wie es mit der Beweglichkeit und den Schmerzen aussieht.»

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