Andrea Iannone (3.): «Verlieren zu viel in Sektor 2»
Mit den Plätzen 3 und 5 für Andrea Iannone und Andrea Dovizioso verlief der erste Trainingstag in Brünn für Ducati äußerst erfreulich. «Es war besser als in Indianapolis», lautete das Fazit.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Mit seiner Zeit von 1:56,750 min reihte sich Andrea Iannone am Freitag in Brünn auf Platz 3 der kombinierten Zeitenliste der ersten beiden Trainingssessions ein. Der Italiener büßte nur 0,251 sec auf die Bestzeit von Yamaha-Star Jorge Lorenzo ein.
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Für den Brünn-GP lieferte Ducati eine neue Verkleidung und einen neuen Motor. "Es lief besser als in Indianapolis. Doch wir haben noch nicht das optimale Set-up gefunden. Im Vergleich zum Vormittag waren die Streckenbedingungen im FP2 viel schlechter. Am Ende konnte ich den Unterschied zwischen meinen beiden Bikes nicht mehr beurteilen. Ich habe Probleme, fehlerfrei zu fahren, denn Fehler passieren bei diesen Bedingungen sehr schnell. Da wir noch mit zu wenig Grip am Hinterrad zu kämpfen haben, wird alles noch komplizierter", seufzte Iannone.
Doch er weiß, in welchem Streckenabschnitt er sich verbessern muss. "Ich muss mich im zweiten Sektor noch steigern, denn dort verlieren wir sehr viel. Es ist möglich, in diesem Sektor ein paar sehr wichtige Zehntel gutzumachen. Das ist sicherlich ein bedeutender Faktor für das Rennen. Darauf konzentrieren wir uns."
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Nachdem Andrea Dovizioso zuletzt sehr enttäuschende Rennen erlebte, hofft er in Brünn auf eine Verbesserung. "Ich bin mit unserem Speed hier in Brünn ziemlich zufrieden, weil wir unseren Gegnern wieder näher sind. Mein Gefühl sagt mir, dass ich noch viel schneller sein kann. Doch es ist eine schwierige Strecke, weil sich der Asphalt in einem kritischen Zustand befindet. Am Nachmittag war der Grip geringer als am Morgen. Wir müssen nun daran arbeiten, dass sich die Maschine einfacher und gleichmäßiger in die Kurven legen lässt. Diese Faktoren machen im Rennen den Unterschied. In der zweiten Session haben wir einige Tests durchgeführt. Nun müssen wir die gewonnenen Informationen analysieren, um das beste Set-up zu finden."
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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