Seit 26. Januar laufen auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya die Formel-1-Wintertests. Fans auf den Tribünen? Pustekuchen. Medien entlang der Bahn? Unerwünscht. Die Formel 1 spielt Verstecken. Wieso?
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Am Samstag morgen hatte Weltmeister und Le Mans-Sieger [*Person Marco Simoncelli*] (Metis Gilera) die Konkurrenz geschockt. Seine 1:52,589 waren von keinem andern Piloten auch nur annähernd erreicht worden. Nur Héctor Barbera (Pepe World Team, 1:53,217) und überraschend der Tscheche Karel Abraham (Cardion AB Motoracing, 1:53,463) konnten einigermassen mithalten. Der Schweizer Tom Lüthi (Emmi Caffè Latte, 1:55,409) verlor als 15. fast drei Sekunden auf Simoncelli!
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Lüthi stand aber nach der Hälfte des entscheidenden Qualifyings bereits auf Rang 6, nur rund eine Sekunde hinter dem aktuellen Leader Hiroshi Aoyama (Scot Honda), Barbera, WM-Leader Alvara Bautista (Mapfre Aprilia), Alex Debon (Aeropuerto Castello Blusens) und Simoncelli. Simoncelli drehte in der letzten Viertelstunde des Qualifyings auf. Doch von der morgendlichen Überlegenheit war wenig übrig geblieben. Barbera unterbot mit 1:52,842 als Erster die Marke von 1:53 min. Bautista und Aoyama waren nur unwesentlich langsamer als der Simoncelli.
In der letzten Runde purzelten die Zeiten: Bautista löste Barbera mit 1:52,804 an der Spitze ab. Simoncelli schaffte es zwar mit 1:52,818 auch unter die 1:53-er Marke, aber die Bestmarke von Bautista verpasste er um 0,014 Sekunden. Barbera blieb Dritter vor Aoyama (1:53,050) und dem Lüthi-Schreckgespenst Alex Debon (1:53,573).
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Lüthi, der in der zweiten Hälfte des Qualifyings bis auf Rang 13 abgesackt war, schaffte in der letzten Runde erstaunliche 1:53,702 und sicherte sich damit als Sechster einen Platz in der zweiten Startreihe.
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Die Pole Position von Barbera von 2008 (1:52,675) wurde von keinem Fahrer erreicht.
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