Wie Simon Längenfelder mit der MX2-Rennpause umgeht

Von Marian Groß
Motocross-WM MX2

GasGas-Star Simon Längenfelder befand sich im Aufwind, als die Coronakrise die Motocross-WM in eine Pause zwang. Der MX2-Rookie zeigt er lieber im Rennen was er kann.

Die aktuelle Situation wegen des neuartigen Coronavrus ist in den Medien ausgiebig erklärt worden. Nicht nur Geschäfte, auch etliche Motocrossstrecken in ganz Europa und , Fitnesscenter sind geschlossen. Das ist für Profisportler durchaus ein Problem, denn sie müssen ihren Trainingslevel auf einem hohen Stand bewahren. Entsprechende Einrichtungen sind dafür erforderlich – und eine private MX-Piste haben nur wenige Profis.

Die Frage zwischen Rennen oder Training stellte sich auch Simon Längenfelder. Kurz vor der Weltmeisterschaft ließ er das Vorbereitungsrennen in Hawkstone sausen und erklärte den Verzicht damit, dass er noch etwas Zeit mit seinem neuen Arbeitsgerät benötige.

Auf seiner GasGas bestritt der junge Bayer bislang drei Rennen: Den Vorbereitungsklassiker in Lacapelle, dazu die MX2-Meetings in England und den Niederlanden. Der Einstieg in die WM lief für Längenfelder zufriedenstellend. Der GP in Valkenswaard brachte ihn mit 15 Jahren ins Rampenlicht, nachdem er sich bis in die ersten drei vorarbeitete.

Für manche Fahrer ist Training ein Übel, andere haben großen Spaß daran und wiederum andere wollen nur racen und lernen in der «Schlacht um Positionen» am meisten. Doch welcher Typ ist der junge Mann aus Regnitzlosau?

«Also ich trainiere und race sehr gerne! Es ist richtig schön, wenn man ordentlich trainiert und dann beim Rennen gut performed. Es gibt einem einen richtigen Motivationsschub, wenn man auch an schlechten Tagen gute Rennergebnisse einfahren kann. Das zahlt sich dann doppelt aus! Ich habe Spaß beim Training, zeige aber dann doch lieber im Rennen was ich kann», äußerte sich Längenfelder im Gespräch mit SPEEDWEEK.com.

Die Zeit der Ungewissheit ist lang, keiner weiß wann das nächste Rennen stattfindet und wann der Körper wieder bei 100% sein muss. Für Profisportler ist es wichtig, dass sie im Hauptteil der Saison auf ihrem Toplevel sind. Aus diesem Grund entschärft der GasGas-Pilot sein Training etwas, um später in der Rennzeit absolut fit zu sein.

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